Auch Wolf Thema: CDU-Abgeordneter besucht Kreisbauern auf der Gartenschau im „Tal X“

laus Mack (rechts) besichtigt mit Gerhard Faßnacht (links) und weiteren Vertretern des Kreisbauernverbands Nordschwarzwald-Gäu-Enz den Pavillon im Gartendorf der Gartenschau „Tal X
Büro MackFür den Auftritt auf der gemeinsamen Gartenschau von Freudenstadt und Baiersbronn im „Tal X“ haben die Landwirte des Kreisbauernverbands Nordschwarzwald-Gäu-Enz zusammen mit dem Verein Baiersbronner Landwirtschaft einiges auf die Beine gestellt: Innerhalb eines Tages haben sie eine Hütte errichtet und mit informativen Ausstellungstafeln ausgestattet, heißt es in eine Mitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus Mack.
Auf großformatigen Grafiken und Texten können sich Besucher über Themen der modernen Landwirtschaft informieren - darunter Energiegewinnung auf dem Hof, Lebensmittelproduktion in Zeiten des Klimawandels, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit sowie Berufsmöglichkeiten im Agrarsektor.
„Diese Ausstellung zeigt eindrucksvoll, was Landwirtschaft heute leistet - für Ernährung, Umwelt und unsere Region. Besonders spannend finde ich, wie durch Innovationen in der Landwirtschaft Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen. Solche Initiativen sind ein wichtiger Impuls für die Zukunft der Branche und verdienen mehr Anerkennung und Unterstützung“, wird Mack zitiert.
Auch Wolf wird Thema
Der Vorsitzende des Kreisbauernverbands, Gerhard Faßnacht, gab Mack laut Mitteilung Folgendes mit auf den Weg: „Wir Landwirte brauchen keine weiteren Auflagen. Wir wollen nicht mehr Bürokratie. Lasst uns doch einfach schaffen, wir wissen am besten, was gut für unsere Äcker und Tiere ist. Umwelt- und Naturschutz gehören bei da ganz klar dazu.“
Ein weiteres Thema war die Rückkehr des Wolfs, den die Landwirte als Bedrohung für ihre Weidetiere wahrnehmen. Gefordert wurden praktikable Lösungen und mehr Rückhalt durch die Politik.
Mack zeigte Verständnis. „Im Koalitionsvertrag ist die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht fest vereinbart, um den Bestand wo nötig zu regulieren. Ich werde mich zusammen mit meinen Kollegen dafür einsetzen, dass dies zügig umgesetzt wird. Es geht uns um eine Balance zwischen Artenschutz und den Interessen der Landwirte“, wird Mack zitiert.