Auch Publikum musiziert
: Orgelteam der Taborkirche Freudenstadt gibt spannendes Konzert

Nicht nur zuhören, sondern auch selbst musizieren konnten die Zuhörer beim Konzert „Toccatissimo“ in der Taborkirche. Gestaltet wurde es von den Organisten der Kirchen der Seelsorgeeinheit Freudenstadt.
Von
red/pm
Freudenstadt
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Konzert

Das Orgelteam der Taborkirche Freudenstadt

Laurenz Zwiar
  • In der Taborkirche Freudenstadt erklang das Konzert „Toccatissimo“ mit großem Publikum.
  • Bachs Toccata und Fuge in d-Moll erklang als Duo für Orgel und Flügel – präzise und raumgreifend.
  • Frühbarock bis französische Kathedralmusik: Werke u. a. von Bonelli, Dubois, Saint-Saëns, Bélier.
  • Das Publikum musizierte mit: Monteverdis Toccata aus L’Orfeo mit Trommeln, Flöten und mehr.
  • Finale mit Widor: Max Bezecny bot virtuose Läufe und mächtige Pedalbässe als krönenden Abschluss.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ein begeisterndes Konzert erklang in der gut besuchten Taborkirche, das von den Organisten der Kirchen der Seelsorgeeinheit Freudenstadt gestaltet wurde. Das teilen die Freunde der Musik in der Taborkirche Freudenstadt in einer Pressemitteilung mit.

Beim Programm mit dem Namen Toccatissimo durfte Johann Sebastian Bachs berühmte Toccata und Fuge in d-Moll nicht fehlen. In einem Arrangement von Wilhelm Middelschulte für Orgel und Flügel sei sie von Karl Echle und Walter Hirt in außergewöhnlicher Weise interpretiert worden. Trotz der Entfernung zwischen Orgel und Flügel habe die Präzision des Zusammenspiels für einen beeindruckenden Stereoeffekt bei den dazwischen sitzenden Hörern gesorgt.

Noch einmal doppelchörigen Effekt erlebten die Zuhörer mit Aurelio Bonellis Toccata a 8 „Athalanta“, mit der Regina Binder an der großen Orgel und Thomas Frey an der Truhenorgel sie in die Frühbarockzeit entführten. Peter Rahm an der großen Orgel zog alle Register und spielte mit der 3. Toccata von Theodore Dubois ein Stück aus der großen französischen Kathedralmusik.

Wie Perlen an einer Schnur klangen die Töne laut Pressemitteilung, als Gabriele Fellermann die Prelude Es Dur von Camille Saint Saents erklingen lies, und der neue Vikar Laurenz Zwior sich mit der Toccata von Gaston Belier eindrucksvoll auch als hervorragender Organist outete.

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Publikum wird mit einbezogen

Die Spannung stieg, als die Organisten weitere Instrumente hervorzauberten und im Publikum kurzerhand Trommeln, Triangeln und Tamburine verteilt wurden. Nach einer kurzen Anweisung wurde Claudio Monteverdis Toccata aus L´Orfeo gemeinsam mit Cello, Flöte, Gitarre, Saxofon, Horn, Flügel, Orgel und Rhythmusinstrumenten musiziert. Weitere Toccaten in ganz unterschiedlichen Stilen erklangen von Thomas Frey, Johannes Köstler und Maria Prskalo.

Die V. Toccata aus der Orgelsinfonie von Charles Marie Widor habe noch einmal einen beeindruckenden Schluss- und Höhepunkt gesetzt. Gespielt von dem jungen Organisten Max Bezecny steigerten sich laut Mitteilung die schnellen Läufe der Finger auf den Tasten, und die monumentalen Bässe im Pedal zu einem gewaltigen Klang.

Es sei ein krönender Abschluss eines schönen Konzertes gewesen, das unter Beweis gestellt habe: Die Seelsorgeeinheit Christi Verklärung an der Taborkirche Freudenstadt kann stolz sein auf ihr Orgelteam.