Airbus der Lufthansa: Freudenstadt-Flieger ist im Ruhestand – kommt aber wieder

Der Airbus A321 der Lufthansa mit der Aufschrift „Freudenstadt/Schwarzwald". Ende 2025 wurde das Flugzeug außer Dienst gestellt.
Sierra Aviation- Lufthansa-Flieger „Freudenstadt/Schwarzwald“ ging Ende vergangenen Jahres in Ruhestand.
- Der A321 mit Registrierung D-AIRK war fast 32 Jahre im Dienst.
- Die Patenschaft bleibt: Der Name geht auf ein neues Flugzeug über.
- Zeitpunkt für die nächste „Freudenstadt“ ist offen – A320-Familie gilt als wahrscheinlich.
- Lufthansa hat viele Bestellungen, darunter A220, A320neo, A321neo, A350, 737, 777 und 787.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Rottweil hat es jetzt auch – ein Flugzeug bei der Lufthansa, das auf den Namen der Stadt getauft ist. Die Patenschaften sind bereits seit mehr als 60 Jahren heiß begehrt. 1960 machte Willy Brandt mit der Taufe einer Boeing 707 auf den Namen „Berlin“ den Anfang. „Das Ziel war, die Verbundenheit zum Heimatstandort Deutschland jenseits der großen Drehkreuze und Standorte auch in die Regionen zu tragen, aus denen ein Großteil der Lufthansa-Passagiere und Mitarbeitenden kommt“, erklärt Lufthansa-Pressesprecherin Sandra Kraft.
Recht früh zum Zug kam die Stadt Freudenstadt. Die erste „Freudenstadt“, ein Airbus A300 mit der Registrierung D‑AIBBK, wurde am 29. November 1978 getauft und schied im April 1981 aus. Die zweite „Freudenstadt“, ein Airbus A310, flog von Anfang 1986 bis Sommer 1994.
Das jüngste Patenflugzeug, ein Airbus A321 mit der Registrierung D-AIRK, stand nun fast 32 Jahre lang im Dienst der Lufthansa – Ende vergangenen Jahres hat die „Freudenstadt“ dann den Ruhestand angetreten.
Name geht auf neues Flugzeug über
Aktuell gibt es damit kein Flugzeug, das nach der Stadt benannt ist. Doch das bedeutet nicht das Ende der Patenschaft: „Einmal in den Kreis der Patenstädte aufgenommen, geht der Name auf ein neues Flugzeug über, wenn die ursprünglich getaufte Maschine aus der Lufthansa-Flotte ausscheidet“, erklärt Kraft.
Wer wird die nächste „Freudenstadt“?
Wann das nächste Flugzeug den Namen Freudenstadt erhält, steht laut der Sprecherin noch nicht fest. Klar ist: Die Lufthansa hat eine dreistellige Zahl an offenen Flugzeugbestellungen. Neben den Schmalrumpfflugzeugen Boeing 737 sowie A220, A320neo und A321neo von Airbus wartet die Fluggesellschaft auch auf neue Großraumflugzeuge des Typs Airbus A350, Boeing 777 und 787. Die großen Langstreckenjets werden aber in der Regel nach Großstädten benannt, sodass es nicht unwahrscheinlich ist, dass in Zukunft wieder ein Airbus der A320-Familie auf den Namen Freudenstadt getauft wird.
