42 Meter hoher Riese
: Freudenstadts erstes Hochhaus erstrahlt in neuem Glanz

Das markante Wohngebäude in der Kärntnerstraße 39 blickt auf fast sechs Jahrzehnte Geschichte zurück. Nun hat es einen neuen Anstrich bekommen.
Von
no/pm
Freudenstadt
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Die Ostseite des markanten Hochhauses hat einen neuen Anstrich bekommen.

Die Ostseite des markanten Hochhauses hat eine neue Optik.

Niklas Ortmann
  • Freudenstadts erstes Hochhaus in der Kärntnerstraße 39 erhielt einen neuen Anstrich.
  • Die Sanierung der Ostseite steht kurz vor dem Abschluss – das Gerüst ist abgebaut.
  • Erbaut nach Entwurf von Professor Ludwig Schweizer: 14 Stockwerke mit 84 Wohnungen.
  • Einige Erstbezieher wohnen noch dort, der frühere Hausmeister gilt als „gute Seele“.
  • Fenster wurden getauscht, Beton saniert und das Westseiten-Farbkonzept übernommen. Parallel: Teilsanierung des Flachdachs.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Wohnanlage in der Kärntnerstraße 39 zeigt sich pünktlich im Sommer 2026 in einer neuen Optik. Nach mehrmonatiger Bauphase stehen die Sanierungsarbeiten an der Ostseite des Gebäudes kurz vor dem Abschluss. Das markante Baugerüst konnte inzwischen komplett abgebaut werden.

Die Historie des 42 Meter hohen Riesen reicht zurück bis in den Juli 1965. Damals befürwortete der Gemeinderat der Stadt Freudenstadt den Entwurf von Professor Ludwig Schweizer. Schweizer, der als ehemaliger Stadtbaumeister den Wiederaufbau Freudenstadts geprägt hatte, plante ein modernes Hochhaus mit 14 Stockwerken und 84 Wohneinheiten. Als Bauherr fungierte die Württembergische Heimstätte Stuttgart.

Einige Erstbezieher wohnen noch immer im Haus

Im Juli 1968 zog der erste Hausmeister der Anlage ein. Heute befindet er sich im Ruhestand, gehört zu den ältesten Bewohnern und gilt bis heute als die „gute Seele des Hauses“. Als das Gebäude im November 1968 bezugsfertig wurde, füllten sich die Etagen schnell. Einige der Erstbezieher wohnen heute noch immer in dem Hochhaus.

Seit vielen Jahren wird die Eigentümergemeinschaft (EWG) von der Kreisbauverwaltung (KBV) Freudenstadt verwaltet. Das Gebäude wurde in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich saniert. Die jetzige Sanierung war dringend notwendig geworden, da die alten Holzfenster der Flure und die Oberlichter der Abstellräume spürbar in die Jahre gekommen waren.

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Farbkonzept der Westseite übernommen

In einer Eigentümerversammlung (ETV) wurde daher ein umfassendes Konzept beschlossen: Neben dem Fenstertausch standen notwendige Betonsanierungen und ein frischer Fassadenanstrich auf dem Plan. Dabei übernahm man das Farbkonzept der Westseite, die bereits 2015 modernisiert und optisch an die Umgebung angepasst worden war. Parallel dazu wird in diesem Jahr auch eine Teil-Sanierung des Flachdachs auf der Südseite vorgenommen

Der Schlusspunkt des aktuellen Großprojekts wird in den kommenden Wochen mit der Wiederherstellung der baulich beanspruchten Grünanlage gesetzt.