Weniger Arbeitslose im September
: In der Region Freiburg sind 16.933 Menschen ohne Arbeit

16.933 Frauen und Männer im Agenturbezirk der Arbeitsagentur Freiburg sind derzeit ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote sinkt auf 4,3 Prozent. Eine echte Entspannung am Arbeitsmarkt ist laut Agentur aber bisher nicht zu erkennen.
Von
Alexander Blessing
Freiburg
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Arbeitsmarktzahlen: ARCHIV - 30.01.2026, Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Fahnen mit dem Logo der Agentur für Arbeit wehen im Wind. Arbeitsagentur legt Arbeitsmarktzahlen in Mecklenburg-Vorpommern vor. (zu dpa: «Mehr Arbeitslose in Rheinland-Pfalz - vor allem Junge») Foto: Philip Dulian/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In der Region Freiburg ist die Arbetslosigkeit im September gesunken. (Symbolfoto)

Philip Dulian/dpa
  • Arbeitslosigkeit im Bezirk Freiburg sinkt im September: 16.933 Menschen ohne Arbeit.
  • Quote fällt um 0,1 Punkte auf 4,3 Prozent – bei Jüngeren auf 3,5 Prozent.
  • Agentur: Entspannung ist saisonbedingt, von Trendwende keine Rede – Nachfrage moderat.
  • 3928 meldeten sich arbeitslos, 4408 beendeten Arbeitslosigkeit, 1633 fanden Beschäftigung.
  • Unternehmen meldeten 960 Stellen, insgesamt 4237 Aufträge – 83 Prozent für Fachkräfte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen im Bezirk der Agentur für Arbeit Freiburg hat im September abgenommen. Zum Stichtag waren 16.933 Frauen und Männer auf der Suche nach einer Beschäftigung – das sind 484 Personen weniger im Vergleich zum Vormonat.

Infolgedessen sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf nun 4,3 Prozent. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei den jüngeren Menschen aus: Dort sank die Quote um 0,4 Punkte auf 3,5 Prozent.

Entwicklung hat sich normalisiert

Nach dem unerwarteten Anstieg im vergangenen Jahr hat sich die Entwicklung in diesem September normalisiert. „Wir freuen uns über diese Entspannung, auch wenn sie stark saisonbedingt ist. Von einer echten Trendwende am Arbeitsmarkt können wir aber nicht sprechen“, ordnet die stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg, Anna Melchior, die Lage ein.

Tatsächlich agieren Arbeitgeber bei der Schaffung neuer Stellen weiterhin zurückhaltend. Die Arbeitskräftenachfrage bleibe auf moderatem Niveau. Der Arbeitsmarkt bleibe vorerst unter Druck. Auch weil sich an den strukturellen Herausforderungen nichts ändert. „Die demographische Arbeitskräftelücke hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht“, warnt Melchior.

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„<em>Von einer echten Trendwende am Arbeitsmarkt können wir aber nicht sprechen.“</em>
Anna Melchior
Arbeitsagentur Freiburg

Zudem erfordert der Fokus auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz neue Kompetenzen, auf die Beschäftigte vorbereitet werden müssen.

Viel Dynamik im September 

Im September meldeten sich 3928 Menschen arbeitslos, darunter 1668 aus Erwerbstätigkeit. Gleichzeitig konnten 4408 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. 1633 von ihnen nahmen eine Beschäftigung oder selbstständige Tätigkeit auf.

Arbeitskräftenachfrage weiter zurückhaltend

Im September meldeten die Unternehmen im Bezirk 960 offene Stellen. Das sind neun oder 0,9 Prozent mehr als im August und 1 oder 0,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Ende September lagen der Agentur für Arbeit Freiburg 4237 Aufträge zur Stellenbesetzung vor. Das sind 271 Offerten weniger als noch vor einem Jahr. 83 Prozent der offenen Stellen richten sich an Fachkräfte, Spezialisten sowie Experten, teilt die Agentur mit.