Unternehmen aus Waldkirch: Sensorenhersteller Sick baut in Südbaden rund 450 Stellen ab

Der Sensorhersteller Sick aus Waldkirch will rund 450 Stellen abbauen.
Philipp von Ditfurth/dpa- Sick baut in Südbaden rund 450 Stellen ab – Einigung mit dem Betriebsrat steht.
- Gründe sind veränderte Rahmenbedingungen seit 2023 und anhaltende Marktunsicherheiten.
- 230 Stellen entfallen aktiv in Südbaden, weiteres Minus durch Fluktuation und Renteneintritte.
- Interessenausgleich und Sozialplan bieten Unterstützung, doch Kündigungen sind nicht ausgeschlossen.
- Laut Geschäftsbericht: weltweit 10.158 Beschäftigte, Umsatz 1,85 Milliarden Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Sensorspezialist Sick hat eigenen Angaben zufolge mit dem Betriebsrat eine Einigung zum Stellenabbau in Südbaden erzielt. Statt wie Mitte April dieses Jahres kommuniziert, sollen nun rund 450 Stellen statt 500 wegfallen.
Gründe für den Stellenabbau seien die seit 2023 deutlich veränderten wirtschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen sowie die anhaltenden geopolitisch bedingten Marktunsicherheiten, hieß es laut Mitteilung des Unternehmens aus Waldkirch (Kreis Emmendingen).
230 Stellen sollen demnach aktiv in Südbaden abgebaut werden, hinzu komme eine weitere Reduktion durch natürliche Fluktuation und altersbedingte Austritte. Die Umsetzung erfolge auf Grundlage eines Interessenausgleichs und Sozialplans, der umfassende Unterstützungsmaßnahmen für die Betroffenen vorsehe, etwa finanzielle Ausgleichsleistungen sowie Angebote zur beruflichen Neuorientierung.
Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht ausgeschlossen
Ziel sei es, die Auswirkungen für die betroffenen Mitarbeitenden bestmöglich abzufedern. Betriebsbedingte Kündigungen könnten letztlich aber nicht ausgeschlossen werden, sagte ein Sprecher auf Nachfrage.
Sick beschäftigte Ende 2025 laut dem Geschäftsbericht weltweit 10.158 Menschen, nach 11.804 Menschen zum Vorjahreszeitpunkt. 2025 lag der Umsatz bei 1,85 Milliarden Euro.