Üblicher Anstieg vor den Sommerferien
: Arbeitslosigkeit im Raum Freiburg ist leicht angestiegen

16.437 Frauen und Männer im Bezirk der Arbeitsagentur Freiburg sind ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote steigt auf 4,2 Prozent.
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red/pz
Freiburg
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Arbeitsagentur: ARCHIV - 08.04.2014, Sachsen-Anhalt, Sangerhausen: Ein Schild weist den Weg zur Agentur für Arbeit. (zu dpa: «Arbeitsagentur: Mehr Probleme bei Nachbesetzung von Stellen») Foto: Jan Woitas/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Arbeitslosigkeit im Raum Freiburg ist saisonbedingt leicht angestiegen. (Symbolfoto)

Jan Woitas/dpa
  • Arbeitslosigkeit im Raum Freiburg steigt saisonbedingt leicht auf 4,2 Prozent.
  • 16.437 Menschen sind ohne Arbeit, das sind 378 mehr als im Juni.
  • Gründe: Schulabgänger und nicht übernommene Azubis – im August verstärkt durch Lehrkräfte.
  • Unternehmen melden etwas mehr offene Stellen, von einer Trendwende ist keine Rede.
  • Ausbildungsmarkt in Fahrt: 1.150 Jugendliche suchen, 1.250 Stellen sind unbesetzt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Juli ist die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Freiburg gestiegen. Zum Stichtag waren in der Stadt Freiburg und den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen insgesamt 16.437 Frauen und Männer ohne Beschäftigung. Das sind 378 mehr als im Juni.

Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Punkte auf jetzt 4,2 Prozent. Für die Entwicklung am Arbeitsmarkt sind im Juli überwiegend saisonale Gründe verantwortlich. Schulabgänger und nicht übernommene Auszubildende melden sich erst einmal arbeitslos, bevor sie nach den Ferien eine Ausbildung, ein Studium, einen Freiwilligendienst oder eine Arbeit beginnen. „Dieser Effekt kehrt jedes Jahr im Juli wieder und verstärkt sich im August, wenn auch Lehrkräfte und Erziehende über die Ferien arbeitslos gemeldet sind“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg, Alexander Merk.

An der grundsätzlichen Lage habe sich wenig verändert. Zwar melden Unternehmen wieder etwas mehr offene Stellen, von einer Trendwende könne aber noch keine Rede sein. „Die Stimmung ist häufig schlechter als die Auftragslage und bremst Investitionen ins Personal. Dabei wären diese vor dem Hintergrund des anstehenden Strukturwandels wichtig“, sagt Merk.

Noch gibt es offene Lehrstellen im Bezirk

Deutlich in Fahrt kommt der Ausbildungsmarkt: Zur Last-Minute-Lehrstellenbörse am vergangenen Freitag kamen über 50 Ausbildungsbetriebe und mehr als 800 junge Menschen zusammen. Die Rückmeldungen waren positiv. „Ich bin zuversichtlich, dass aus vielen Begegnungen bald Ausbildungsverträge werden“, sagt Merk.

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Insgesamt suchen in den drei Kreisen des Agenturbezirks noch immer 1.150 Jugendliche einen Ausbildungsplatz. Ihnen stehen 1.250 unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber. „Da ist für beide Seiten noch viel möglich“.

Dynamik nimmt etwas zu

Im Juni meldeten sich 4043 Menschen arbeitslos, darunter 1690 aus Erwerbstätigkeit. Gleichzeitig konnten 3658 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. 1279 von ihnen nahmen eine Beschäftigung oder selbständige Tätigkeit auf.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Arbeitslosen insbesondere bei älteren Menschen, bei Jugendlichen sowie bei Menschen mit Schwerbehinderung. Rückgänge gab es dagegen bei Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und Langzeitarbeitslosen.