Tödlicher Unfall in Freiburg: Prozess gegen den Fahrer startet am Mittwoch – Mann war betrunken

Vor dem Freiburger Amtsgericht muss sich am Mittwoch ein 47-jähriger Mann verantworten, der im Mai 2025 alkoholisiert einen schweren Unfall mit drei Toten verursachte hatte.
Felix Paschke- Prozess in Freiburg: Am Mittwoch beginnt das Verfahren gegen den 47-jährigen Fahrer.
- Der Mann soll im Mai 2025 betrunken gefahren sein – 1,44 Promille um 1.06 Uhr.
- Unfall an der B3-Parkbucht: Auto mit sieben Insassen prallte gegen einen Lkw-Anhänger.
- Drei Menschen starben, vier wurden schwer verletzt – darunter mehrere Kinder.
- Angeklagt sind fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und Gefährdung des Verkehrs.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Parkplatz an der B3 in Richtung Freiburg war am 3. Mai 2025 Schauplatz eines tragischen Unfalls. Hier war ein mit sieben Menschen besetztes Auto auf einen stehenden Lkw-Anhänger gefahren und in Flammen aufgegangen. Ein sechsjähriges Mädchen und ein 27-Jähriger starben am Unfallort, eine 13-Jährige starb später in der Klinik.
Am Mittwoch, 29. Juli 2026, beginnt nun der Prozess gegen den Fahrer des Wagens, der nur für fünf Insassen zugelassen war. Der heute 47-Jährige muss sich wegen fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung vor dem Freiburger Amtsgericht verantworten.
Laut Anklage soll der Mann, dessen zwei Kinder und ein Neffe bei dem Unfall starben, um 1.06 Uhr einen Blutalkoholwert von 1,44 Promille gehabt haben. Der Unfall, bei dem auch der Mann und drei weitere Insassen des Autos (die Mutter der Kinder sowie zwei drei und sieben Jahre alte Jungen) schwer verletzt wurden, ereignete sich demnach gegen 22.53 Uhr.
War das Auto auch zu schnell unterwegs?
Alkoholbedingt und laut Anklage „möglicherweise infolge überhöhter Geschwindigkeit“ sei das Fahrzeug bei der Einfahrt auf den Parkplatz nach rechts abgekommen und frontal gegen einen ordnungsgemäß abgestellten Lkw-Anhänger geprallt.
Augenzeugen reagierten sofort
Direkt nach dem Unfall alarmierten Augenzeugen die Rettungskräfte und befreiten die sieben Insassen – darunter vier Kinder im Alter zwischen drei und 13 Jahren – aus dem brennenden Fahrzeug. Insgesamt waren 35 Rettungskräfte und der Rettungshubschrauber im Einsatz.
