Stadt bittet um Mithilfe: Freiburger sollen Regentonnen ausbürsten, um Eier der Tigermücke zu entfernen

Die meisten Brutstätten für Tigermücken befinden sich auf privaten Flächen. Im Herbst kann man für das kommende Frühjahr vorbeugen und mögliche abgelegte Eier entfernen.
Simon Granville- Freiburg ruft Bürger auf, Regentonnen und Gefäße jetzt zu leeren und gründlich zu reinigen.
- Weibchen legen im Herbst kälte- und trockenheitsresistente Eier – Larven schlüpfen ab Mitte April.
- Reinigungstipp: ausbürsten, mit Wasser nachspülen, ideal heißes Wasser bei 80 Grad.
- Wasser nicht in den Gully kippen, sondern im Garten versickern lassen.
- Stadt meldet etwa 700 Fundmeldungen und bittet Nachbarn, gemeinsam Brutstätten zu beseitigen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Ende des Sommers hat auch sein Gutes – die Tigermückensaison geht bald zu Ende. Doch gerade jetzt gilt es, aktiv zu werden, um die erste Generation des nächsten Jahres in Schach zu halten. Aktuell sind zwar schon weniger Mücken unterwegs – die verbliebenen Weibchen legen im Herbst aber spezielle Eier ab, die gegen Kälte und Trockenheit resistent sind.
So können sie den Winter unbeschadet überstehen. Und wenn es ab Mitte April wieder wärmer wird, schlüpfen die Larven.
Gefäße und Behälter gut reinigen
Wer sich den nächsten Sommer nicht durch die Tigermücke verderben lassen will, sollte deswegen jetzt Folgendes tun: Regentonnen leeren und mit einer Bürste oder einem Schwamm ausschrubben, um die Eier zu entfernen; im Anschluss mit Wasser nachspülen.
Ideal ist heißes Wasser, denn bei 80 Grad werden auch verbliebene Eier abgetötet. Das Wasser dann auf keinen Fall im Gully entsorgen, sondern besser im Garten versickern lassen. Auch alle anderen nicht mehr benötigten Gefäße, Behälter und Untersetzer sollten geleert, gründlich gereinigt und über den Herbst und Winter trocken gelagert werden, rät die Stadt.
700 Meldungen von Tigermücken
Die Stadt hatte gemeinsam mit der Firma Icybac Mitte April mit der Bekämpfung der Tigermücke begonnen und Bürger aufgerufen, aktiv gegen Brutstätten im eigenen Garten vorzugehen und Vorkommen zu melden. Über den Sommer sind etwa 700 Fundmeldungen bei Icybac eingegangen.
„Die meisten Brutstätten befinden sich auf privaten Flächen. Daher ist mein dringender Appell an alle Freiburgerinnen und Freiburger: Werden Sie schon jetzt aktiv, machen Sie es der nächsten Mückengeneration schwer. Wenn alle Nachbarn an einem Strang ziehen, wird sich das im nächsten Sommer auszahlen“, sagt Bürgermeisterin Carolin Jenkner.
Weitere Infos gibt es im Internet unter www.freiburg.de/tigermuecke.
