Schaden im fünfstelligen Bereich: Krypto-Betrüger schlagen in Freiburg und Gundelfingen zu

In zwei Fällen haben Krypto-Betrüger in Freiburg und Gundelfingen einen fünfstelligen Betrag von zwei Geschädigten erbeutet.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa (Symbolfoto)- Krypto-Betrüger erbeuten in Freiburg und Gundelfingen fünfstellige Beträge.
- Masche: SMS mit Warnung, falsche Hotline und gefälschte Webseite greifen Wallet-Daten ab.
- Ein 44-Jähriger verlor einen niedrigen fünfstelligen Betrag – kurz darauf traf es eine 39-Jährige.
- Polizei rät: nur offizielle Seiten per Lesezeichen nutzen und Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren.
- Seed-Phrase niemals teilen – keine Fernwartungssoftware installieren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gleich zweimal haben in den vergangenen Tagen Kriminelle in Freiburg und Gundelfingen für hohe Vermögensschäden im Zusammenhang mit Krypto-Währung gesorgt.
Das Vorgehen war in beiden Fällen ähnlich. Bereits am vergangenen Montag bekam ein 44-jähriger Mann laut Polizei eine SMS, die angeblich von einer von ihm genutzten Krypto-Börse stammt. In der Kurznachricht sei er vor einem verdächtigen Anmeldeversuch gewarnt worden, heißt es weiter.
Der Mann wurde aufgefordert, die Kunden-Hotline unter einer bestimmten Nummer zu kontaktieren. Am anderen Ende der Leitung war jedoch ein Krimineller, der ihm vorgaukelte, dass sein Kennwort für seine Hardware-Wallet, das private Krypto-Schlüssel offline speichert und als Geldbörse für Krypto-Währungen verwendet werden kann, teilweise kompromittiert worden sei.
Gefälschte Webseite greift das Passwort ab
Mithilfe einer gefälschten Webseite gelang es den Tätern, das Kennwort des Mannes für seine Hardware-Wallet abzugreifen. Kurz darauf dann der Schock: Dem 44-Jährigen wurde laut Polizei Krypto-Währung in einem niedrigen fünfstelligen Euro-Bereich abgebucht.
Nur wenige Tage später, am Donnerstag (23. Juli), erbeuteten Kriminelle mit derselben Masche bei einer 39 Jahre alten Geschädigten Kryptowährung in einem mittleren fünfstelligen Euro-Betrag.
Diese Tipps gibt die Polizei zum Schutz vor Krypto-Betrug
Die Polizei gibt aufgrund dieser beiden Fälle Tipps, wie sich Personen vor Betrug im Zusammenhang mit Krypto-Währung schützen können.
Man solle immer die offizielle Webseite des Anbieters über ein Lesezeichen im Browser aufrufen und nicht auf Links in E-Mails oder SMS klicken. Zudem sollten Nutzer sichere Wallet-Apps verwenden, die sie immer von der offiziellen Webseite des Anbieters herunterladen sollten.
Die Polizei rät außerdem zur Verwendung von Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das Kennwort, die sogenannte Seed-Phrase, für die Hardware-Wallet sollte niemals herausgegeben werden. Auch von Fernzugriff auf den Computer durch Installation von Fernwartungssoftware wird abgeraten.
