Mit mobilen Klimaanlagen: Uniklinik Freiburg bereitet sich auf Kampf gegen die Hitze vor

Die Uniklinik Freiburg bereitet sich auf die heißen Tage vor und hat zahlreiche mobile Klimaanlagen im Krankenhaus aufgestellt.
Patrick Seeger/dpa- Uniklinik Freiburg rüstet sich mit mobilen Klimaanlagen für die nächste Hitzewelle.
- 50 Geräte wurden beschafft und in Patientenzimmern sowie Gängen aufgestellt.
- Auf dem Klinikgelände wurde der städtische Höchstwert gemessen – 43,1 Grad.
- Investition laut ZDF: rund 150.000 Euro, Priorität liegt bei besonders gefährdeten Gruppen.
- Nach der Hitzewelle Ende Juni meldete die Klinik vier Hitzetote und mehr Notaufnahmen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Messungen vom Deutschen Wetterdienst und der Universität Freiburg belegen: Die Hitzewelle Ende Juni war historisch. Bereits in den kommenden Tagen soll es im Südwesten Deutschlands wieder heiß werden.
Und auch, wenn nach derzeitigen Prognosen die Rekordtemperaturen aus dem Juni 2026 nicht erreicht werden, ist der Hitzeschutz eines der Themen dieses Sommers. Auch in der Uniklinik Freiburg. Auf dem Gelände des Krankenhauses wurde von der Uni der höchste Wert der gesamten Stadt gemessen: 43,1 Grad.
Auch im Klinikgebäude selbst herrschten in den nicht klimatisierten Räumen hohe Temperaturen. Dagegen geht die Klinik mit einer „Taskforce Hitze“ nun vor, wie ein Bericht des ZDF zeigt. 50 mobile Klimaanlagen wurden demnach in den vergangenen Wochen angeschafft und in Patientenzimmern und Gängen aufgestellt, einige davon sind in dem TV-Beitrag zu sehen.
Investition von rund 150.000 Euro
Wo in der Klinik diese aufgestellt werden, sei eine Frage der Priorisierung, erklärt Thorsten Hammer, Leiter der Taskforce. Der Hauptgedanke: „Welche Patientengruppen sind primär zu schützen?“ Insgesamt 150.000 Euro wurden dem ZDF zufolge alleine in den vergangenen Wochen investiert.
Vier Hitzetote bei der Hitzewelle Ende Juni
Wie wichtig das Thema Hitzeschutz in der Klinik ist, hatte Hans-Jörg Busch (Leiter des Zentrums für Notfall- und Rettungsmedizin an der Uniklinik Freiburg) unserer Redaktion gesagt. Gesundheitspolitisch müsse daher mehr getan werden, um unter anderem Krankenhäuser mit klimatisierten Behandlungszonen schaffen zu können, sagte er nach der Hitzewelle Ende Juni. Diese sorgte in der Notaufnahme für mehr Patienten. Die Klinik sprach danach von vier Hitzetoten verschiedenen Alters.
Spätestens seit der Gluthitze Ende Juni ist damit auch das Thema Hitzeschutz im öffentlichen Diskurs angekommen. „Wer den Schuss jetzt noch nicht gehört hat, dem ist nicht mehr zu helfen“, sagt Hammer im ZDF.
