Kurze Gewitter-Unterbrechung: DRK, Malteser und DLRG ziehen nach „Sea You“ in Freiburg positive Bilanz

Das Deutsche Rote Kreuz, die Malteser und die DLRG waren mit zahlreichen Ehrenamtlichen beim Festival Sea You in Freiburg vor Ort.
Matthias Weyand/DRK Freiburg- Sea You am Tunisee lief überwiegend ruhig – nur kurze Unwetterpause am Samstag.
- 273 Personen wurden in zwei Medical Centern versorgt, fünf kamen in Kliniken.
- Hilfsdienste melden 699 Patientenkontakte, meist leichtere Verletzungen und Erschöpfung.
- DRK, Malteser und DLRG arbeiteten mit vielen Ehrenamtlichen aus dem Schwarzwald.
- Nächster Einsatz: DRK und Malteser sichern das Toten-Hosen-Open-Air in Freiburg.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Drei Tage lang stand das Gelände rund um den Tunisee im Norden Freiburgs ganz im Zeichen der elektronischen Musik. Denn das Elektro-Festival „Sea You“ lockte Zehntausende Besucher an. Von Freitag bis Sonntag wurde gefeiert und getanzt – bis in die Stadt hinein waren die Bässe zu hören.
Zwischenfälle gab es keine nennenswerten. Nur am Samstag musste das Festival aufgrund eines Unwetters über Freiburg kurzzeitig unterbrochen werden. Darüber informierte der Veranstalter über den Sozialen Medien. Nach einer kurzen Pause ging es weiter.
Auch das Deutsche Rote Kreuz zog am Montag ein überwiegend positives Fazit. „Insgesamt wurden an den drei Festival-Tagen 273 Personen in den zwei Medical Centern medizinisch versorgt. Damit gab es einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr“, schreibt das DRK, das gemeinsam mit den Maltesern und der DLRG im Dienst war.
Kliniktransporte bleiben auf niedrigem Niveau
Zum Vergleich: 2025 waren es 199. Im Jahr zuvor wurden 329 Besucher behandelt (2023: 206 und 2022: 299). Fünf Patienten mussten DRK-Angaben zufolge zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken transportiert werden. „Damit blieb die Zahl der Kliniktransporte trotz der gestiegenen Patientenzahlen weiterhin niedrig“, heißt es in der Bilanz.
Schnittwunden, Insektenstiche und Co.
Insgesamt verzeichneten die beteiligten Hilfsorganisationen und die DLRG 699 Patientenkontakte (2025: 670; 2024: 850; 2023: 759). Dazu zählen auch kleinere Hilfeleistungen wie die Versorgung kleinerer Verletzungen oder die Ausgabe von Pflastern. „Behandelt wurden unter anderem Platz- und Schnittwunden, Insektenstiche, Erschöpfungszustände sowie alkohol- oder substanzbedingte Beschwerden“, so das DRK.
Helfer aus dem gesamten Schwarzwald vor Ort
Die Helfer aus Freiburg wurden dabei von Kollegen aus den Landkreisen Ortenau, Rottweil, Lörrach, Waldshut und dem Schwarzwald-Baar-Kreis unterstützt, um den Aufwand stemmen zu können. So waren etwa bei den Wasserrettern der DLRG 14 Ortsgruppen im Einsatz, die mehr als 700 Einsatzstunden leisteten. DRK und Malteser kommen eigenen Angaben zufolge zusammen auf rund 2480 Stunden.
Bei den Toten Hosen am Samstag geht's weiter
Bereits in der kommenden Woche geht es für einige von ihnen weiter. Beim Open-Air-Konzert der Toten Hosen in Freiburg, zu dem rund 50.000 Besucher erwartet werden, sind DRK und Malteser erneut im Einsatz.
