Kennzeichen gefälscht: 15-jähriger E-Scooter-Fahrer flüchtet in Freiburg vor der Polizei

Ein 15-Jähriger ist mit seinem E-Scooter vor der Polizei geflohen. (Symbolfoto)
Christian Charisius/dpa- 15-Jähriger floh in Freiburg mit E-Scooter vor der Polizei nach riskanter Fahrweise.
- Kontrolle sollte wegen unlesbarem Versicherungskennzeichen erfolgen – der Fahrer ignorierte Signale.
- Verfolgung durch mehrere Streifen: Fast-Kollision mit einem Smart, weitere Gefährdungen möglich.
- Route u. a. über Wannerstraße, Klarastraße, Bismarckallee bis Eisenbahnstraße.
- In der Eisenbahnstraße gestoppt: gefälschtes Kennzeichen festgestellt, Übergabe an den Vater; Zeugen gesucht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein E-Scooter-Fahrer ist am vergangenen Montag um 12.17 Uhr in der Freiburger Innenstadt durch seine aggressive Fahrweise und ein nicht vollständig lesbares Versicherungskennzeichen aufgefallen. Deshalb wollte die Polizei den Fahrer kontrollieren. Dieser ignorierte jedoch die Aufforderungen der Polizei, anzuhalten, und ergriff die Flucht.
Die Streifenwagenbesatzung nahm die Verfolgung des Flüchtigen auf, weitere Polizeistreifen wurden zur Unterstützung herangezogen.
Der E-Scooter-Fahrer bog auf seiner Flucht unter anderen von der Wannerstraße in die Klarastraße ein, wo es fast zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw (Smart) kam. Im weiteren Verlauf kam es möglicherweise zu weiteren Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer, darunter auch mehrere Fahrradfahrer.
Die Fahrstrecke des Flüchtigen
Engelbergerstraße - Wentzingerstraße - Wannerstraße - Klarastraße - Egonstraße - Wentzingerstraße (erst in Richtung Stühlinger Kirchplatz, der Flüchtige wendete dann aber auf halber Strecke) - Zur Unterführung (beim Hbf) - Bismarckallee - Eisenbahnstraße
Der 15-Jährige konnte schließlich in der Eisenbahnstraße durch eine Polizeistreife kontrolliert und vorläufig festgenommen werden. Es wurde festgestellt, dass der Fahrer mit einem gefälschten Kennzeichen unterwegs war, teilt die Polizei mit.
Polizei sucht Zeugen
Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seinem Vater übergeben.
Die Polizei sucht nun Zeugen und mögliche Geschädigte, die durch das Fahrverhalten des 15-Jährigen gefährdet wurden. Auch der bislang unbekannte Smart-Fahrer wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0761/8824221 zu melden.