Ist ein Feuerteufel am Werk?
: In Freiburg-Hochdorf ist es zu mehreren Vegetationsbränden gekommen

In Freiburg-Hochdorf ist es in den vergangenen Wochen zu mehreren Bränden von Heuballen oder Äckern gekommen. Aufgrund der Häufung und der lokalen Nähe zueinander schließt die Polizei eine Brandstiftung als Ursache nicht aus.
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(red/pz)
Freiburg
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112: ARCHIV - 30.01.2024, Brandenburg, Potsdam: «112» steht auf einem Einsatzwagen der Feuerwehr. (zu dpa: «Kellerbrand mit vier Verletzten - Verdacht auf Brandstiftung») Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Polizei sucht nach den Ursachen für mehrere Brände in Freiburg-Hochdorf. (Symbolfoto)

Sebastian Gollnow/dpa
  • Mehrere Vegetationsbrände in Freiburg-Hochdorf, teils Heuballen und Äcker betroffen.
  • Polizei schließt Brandstiftung wegen Häufung und Nähe der Orte nicht aus.
  • Bereits vor einem Brand in Freiburg-Lehen wurden zwei Flächenbrände gemeldet.
  • Zeugen gesucht: verdächtige Beobachtungen im Bereich landwirtschaftlicher Flächen melden.
  • Tipps der Polizei: Rauchverbot im Wald, nur an offiziellen Feuerstellen grillen – Feuer löschen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Seit dem Brand eines Lagergebäudes des tierhygienischen Instituts in Freiburg-Lehen am Mittwoch, 22. Juli, ereigneten sich im Bereich Freiburg Hochdorf mehrere Vegetationsbrände.

Insgesamt wurden seither fünf weitere Feuer, meist auf Ackerflächen oder brennende Heuballen, gemeldet. Auch vor dem Brand im tierhygienischen Institut sei es bereits am Freitag, 10. Juli, und Samstag, 18. Juli, zu zwei Flächenbränden auf landwirtschaftlichen Flächen in Freiburg-Hochdorf gekommen.

Polizei sucht nach Zeugen

Aufgrund der Häufung der Vorfälle, insbesondere in Freiburg-Hochdorf, schließt die Polizei derzeit eine mögliche Brandstiftung nicht aus. Sie sucht Zeugen, welche in den zurückliegenden Tagen im Bereich Freiburg-Hochdorf verdächtige Wahrnehmungen, insbesondere in der Nähe von landwirtschaftlichen Flächen, gemacht haben.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Freiburg rund um die Uhr unter der Telefo 0761/8822880 entgegen.

Polizei gibt Tipps – wie Vegetations- und Waldbränden verhindert werden können

  • Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober herrscht im Wald und in einem 100-Meter-Umkreis um den Waldrand ein absolutes Rauchverbot. Dies gilt auch für das Wegwerfen von Zigarettenkippen aus dem Fenster oder entlang von Straßen, da diese leicht zu Bränden führen können.
  • Feuer dürfen nur an offiziell zugelassenen Feuerstellen auf Grillplätzen entfacht werden. Das Grillen mit mitgebrachten Grills ist nicht erlaubt. Es ist wichtig, dass Feuer ständig überwacht und vor dem Verlassen der Grillstelle vollständig gelöscht werden.
  • Wenn der Waldbrandgefahrenindex den Wert 4 erreicht oder überschreitet, ist das Feuermachen und Grillen strengstens verboten. Informieren Sie sich daher vor Ihrem Besuch im Wald über den aktuellen Index.
  • Beachten Sie, dass Zufahrtswege in die Wälder für Einsatzfahrzeuge freigehalten werden müssen. Parken Sie Ihr Fahrzeug nur auf ausgewiesenen Parkplätzen, um Rettungswege nicht zu blockieren.
  • Achten Sie darauf, Ihr Fahrzeug nicht auf trockenen Flächen wie Gras oder anderen brennbaren Materialien abzustellen, da die heißen Teile des Motors oder der Auspuffanlage leicht ein Feuer verursachen können.