Herkunft ist unklar: Artillerie-Treibladungshülle in Freiburg im Sperrmüll gefunden

Diese – ungefährliche, weil nicht gefüllte – sowjetische Artillerie-Treibladungshülle wurde Ende September in Freiburg-Weingarten zum Sperrmüll gegeben.
Polizeipräsidium Freiburg- In Freiburg-Weingarten lag im Sperrmüll eine Artillerie-Treibladungshülle.
- Der Gegenstand war geöffnet und mit Unrat gefüllt – scharfe Munition fehlte.
- Polizei rief den Kampfmittelbeseitigungsdienst, der die Ungefährlichkeit bestätigte.
- Die 1,35 Meter lange sowjetische Hülle wird vom KMBD abgeholt und entsorgt.
- Herkunft und Weg in den Sperrmüll sind unklar, die Polizei reagierte mit Humor.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit so einem Einsatz hatte wohl auch die Polizei im Freiburger Stadtteil Weingarten nicht gerechnet. Bereits am 30. September wurden sie nach dem Hinweis eines Anwohners in die Sulzburger Straße gerufen.
Dort hatten Anwohner Sperrmüll zur Abholung auf die Straße gestellt. Mit dabei war auch ein extrem ungewöhnlicher Gegenstand: eine Artillerie-Treibladungshülle. In einer solchen Hülle wird Treibladungspulver für ein Artilleriegeschütz platziert.
Im Inneren mit Unrat gefüllt
Artillerie ist dabei der Sammelbegriff für schwere und großkalibrige Waffen, die feindliche Ziele aus großer Entfernung treffen können.
Scharfe Munition war allerdings nicht in der Hülle. „Der zunächst als Artilleriegeschoss wahrgenommene Fund war an der Spitze geöffnet und im Inneren augenscheinlich mit Unrat gefüllt“, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung.
Zunächst war für die Beamten jedoch guter Rat teuer. Telefonisch wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) kontaktiert. Die Experten für solche Funde bestätigten „nach Klärung der Einzelheiten die Ungefährlichkeit des Munitionsteils“, so die Polizei.
Das ist der Plan für die Entsorgung
Der 1,35 Meter lange Gegenstand, der sich als sowjetische Artillerie-Treibladungshülle des Kalibers 100 Millimeter herausstellte, wurde daraufhin zum Polizeiposten in Weingarten gebracht und soll in Kürze vom KMBD abgeholt und ordnungsgemäß entsorgt werden.
Polizei nimmt den Fall mit Humor
Unklar ist bislang die Herkunft der Treibladungshülle. Und auch die Frage, wie sie im Sperrmüll auf der Straße landete, kann die Polizei nicht beantworten. Die Beamten nehmen es mit Humor. „Zum üblichen Hausrat dürfte es jedenfalls nicht gehören“, heißt es in der Pressemitteilung.
Und: „Es gibt eben nichts, was es nicht gibt.“ Der Beweis dafür ist 1,35 Meter lang und wird bald vom Kampfmittelbeseitigungsdienst auf dem Polizeiposten in Freiburg-Weingarten abgeholt.
