Große Suchaktion der Polizei: Motorradfahrer baut Unfall in Denzlingen und flüchtet

Bei der Suchaktion ist auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz gekommen. (Symbolfoto)
Swen Pförtner/dpa- Motorradfahrer verunglückte nachts auf der L 110 bei Denzlingen und flüchtete.
- Polizei startete Großsuche – mit Hubschrauber, Hundestaffel und Bundespolizei.
- Der Mann wurde rund 100 Meter entfernt bei Heuballen versteckt gefunden.
- Er stand mutmaßlich unter Drogen, ohne Fahrerlaubnis, Motorrad nicht zugelassen.
- Ermittlungen wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahrerflucht und weiterer Verstöße.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Zeuge hat in der Nacht zum Dienstag, 8. September, kurz nach Mitternacht beobachtet, wie ein Motorradfahrer auf der Landstraße 110 zwischen Denzlingen und Sexau auf Höhe der Bahnbrücke unterwegs war. Der Mann baute einen Unfall und war aus Sicht des Zeugen augenscheinlich verletzt. Da der Motorradfahrer anschließend von der Unfallstelle flüchtete, rief der Zeuge die Polizei an.
Als mehrere Streifen am Unfallort eintrafen, wurde zunächst nur ein vollständig zerstörtes Motorrad vorgefunden, teilt die Polizei mit.
Da aufgrund des Schadens nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Motorradfahrer schwer verletzt haben könnte, wurde umgehend mit umfangreichen Suchmaßnahmen begonnen. Dabei waren neben mehreren Streifenwagen auch die Polizeihundeführerstaffel sowie Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz, darunter ein Polizeihubschrauber, im Einsatz. Unterstützt wurden die Maßnahmen zudem von Einsatzkräften der Bundespolizei.
Polizisten haben den mutmaßlichen Fahrer des Motorrades einige Zeit später, rund 100 Meter vom Unfallort entfernt, aufgefunden. Der Mann hatte sich offensichtlich auf einem Feld bei einem dort abgelegten Heuballen versteckt.
Mutmaßlich unter Drogeneinfluss
Der 47-Jährige stand mutmaßlich unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln. Zudem hatte er Betäubungsmittel dabei. Wie sich zudem herausstellte, war der Mann auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und das am Unfall beteiligte Motorrad war nicht zugelassen.
Zahlreiche Verstöße
Der Tatverdächtige wurde anschließend leicht verletzt zur weiteren medizinischen Abklärung sowie zur Erhebung einer Blutprobe in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert, teilt die Polizei mit.
Das Polizeirevier Waldkirch hat den Verkehrsunfall aufgenommen und ermittelt gegen den 47‑Jährigen nun unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauchs sowie weiterer Vergehen.