Gefahr beim nächtlichen Lüften: Polizei warnt vor Einbrüchen in der Region Freiburg

Einbrecher kommen laut Polizei oft durch offene Terassen- oder Balkontüren. (Symbolfoto)
Philipp von Ditfurth/dpa- Polizei meldet vermehrte Einbrüche im Bereich des Präsidiums Freiburg – konkrete Zahlen fehlen.
- In Freiburg gab es drei Fälle: Kfz-Prüfstelle, Fitnessstudio in Wiehre und eine Wohnung.
- Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen, ein weiterer sowie zwei Unbekannte entkamen.
- Nachts offen stehende Balkon- oder Terrassentüren erleichtern den Zugang, warnt die Polizei.
- Empfehlung und Angebot: Fenster und Türen schließen, Beratung unter 0761/2960825 oder per E-Mail.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg kam es in den vergangenen Wochen zu einer Häufung von Eigentumsdelikten. Genaue Zahlen nennt die Polizei in ihrer Mitteilung zwar nicht, doch alleine in der Stadt Freiburg kam es in den vergangenen Tagen gleich zu drei Einbrüchen, die die Ermittler öffentlich machten.
Einmal verschafften sich drei Männer unter anderem Zugang zu Büros einer Kfz-Prüfstelle. Zwei von ihnen wurden verhaftet, ein dritter mutmaßlicher Einbrecher konnte unerkannt entkommen. Außerdem wurde in die Büroräume eines Fitnessstudios im Stadtteil Wiehre eingebrochen. Auch hier wurde der mutmaßliche Täter verhaftet.
Schon am Wochenende wurde außerdem in eine Wohnung in Freiburg-St. Georgen eingebrochen. Dort hätten Sie zunächst Schmuck entwendet und anschließend versucht, einen Tresor gewaltsam zu öffnen. Dabei seien die beiden Unbekannten von der 84 Jahre alten Bewohnerin überrascht worden und flüchteten unerkannt mit dem Schmuck vom Tatort, so die Polizei.
Gefahr beim Lüften während der Nacht
In die Wohnung kamen die beiden Männer laut Polizei über ein geöffnetes Schlafzimmerfenster. Kein Einzelfall, wie die Polizei am Donnerstag in einer Pressemitteilung schrieb. „Aufgrund der anhaltend warmen Temperaturen werden viele Wohnhäuser und Wohnungen auch nachts durch das Offenlassen von Balkon- oder Terrassentüren gelüftet und heruntergekühlt“, heißt es dort.
Die Diebstähle werden oft erst spät bemerkt
Das Problem: Genau das erleichtere es Einbrechern oder Einschleichdieben, in die Wohnung zu gelangen und Wertsachen zu entwenden. „Oft werden solche Diebstähle erst spät oder gar nicht bemerkt“, schreibt die Polizei. Die Ermittler warnen daher und appellieren an die Bevölkerung: „Bitte schließen Sie beim Schlafengehen oder in Ihrer Abwesenheit die Fenster und Türen.“
Was die Polizei empfiehlt
Außerdem biete das Polizeipräsidium Freiburg Hilfe zur Selbsthilfe an. Die Experten der kriminalpolizeilichen Beratungsstellen bieten interessierten Bürgern eine kostenlose, neutrale und professionelle Beratung zum Einbruchschutz an. Unter 0761/2960825 oder per E-Mail an freiburg.pp.praevention@polizei.bwl.de können dazu Termine vereinbart werden.
Zudem weist die Polizei darauf hin, dass man bei verdächtigen Beobachtungen in der Nachbarschaft während der Dämmerung oder der Nachtzeit unverzüglich den Notruf 110 anrufen solle.
