Fünf Stationen sollen aufklären
: Neuer Datenspaziergang informiert über digitale Stadtentwicklung in Freiburg

Eine drei Kilometer lange Route führt in Freiburg vom Rathaus im Stühlinger bis in den Stadtgarten. Entlang dieser Route erhalten Interessierte an fünf Stationen Einblick in die Datenerhebung der Stadt und wie diese Daten verarbeitet und genutzt werden.
Von
red/pm
Freiburg
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Die Stadt Freiburg setzt bei der Stadtplanung auf zahlreiche digitale Daten.

Die Stadt Freiburg setzt bei der Stadtplanung auf zahlreiche digitale Daten.

Stadt Freiburg/Patrick Seeger
  • Freiburg bietet einen Datenspaziergang: fünf Stationen auf rund drei Kilometern.
  • Start ist beim Rathaus im Stühlinger, Ziel liegt im Stadtgarten – Hinweise erklären Technik.
  • Park- und ÖPNV-Daten, Radzählung und Frelo-Standorte zeigen Nutzen für Planung.
  • Im Stadtgarten misst eine Station Wetterdaten, sichtbar werden klimatische Unterschiede.
  • Ziel ist Transparenz im Projekt Smart City Freiburg, Infos und Route unter freiburg.de/datenspaziergang.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Woher weiß die Anzeige an der Haltestelle, wann die nächste Straßenbahn kommt? Wie findet die VAG-App das nächste freie Frelo? Und woher kennt die Stadt die klimatischen Unterschiede zwischen einzelnen Stadtteilen?

Antworten auf diese Fragen gibt der neue Freiburger Datenspaziergang. An fünf Stationen erfahren Interessierte ab sofort ganz konkret mehr darüber, welche Daten in Freiburg erhoben werden, wie die Technik dahinter funktioniert und welchen Nutzen die Daten für die Stadtgesellschaft haben.

Fünf Stationen auf drei Kilometern

Der rund drei Kilometer lange Spaziergang startet am Besucherparkplatz beim Rathaus im Stühlinger. Von dort führt die Route über die Stadtbahnhaltestelle Rathaus im Stühlinger und die Radzählstation an der Wiwilibrücke zur Frelo-Station am Europaplatz und schließlich zur meteorologischen Station im Stadtgarten.

Hinweisschilder an den fünf Stationen erklären die jeweilige Technik und liefern Hintergrundwissen. Die erste Station zeigt, wie im Boden eingelassene Sensoren freie und belegte Parkplätze erkennen. Die Informationen fließen unter anderem in das städtische Parkleitsystem ein. So finden Autofahrer schneller einen freien Park-and-Ride-Platz.

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Stadt will Bedarf an Parkplätzen besser einschätzen

In Kürze werden auch Behindertenparkplätze in der Innenstadt erfasst, teilt die Stadt mit. Gleichzeitig helfen die Daten der Stadt dabei, den tatsächlichen Bedarf an Parkplätzen besser einzuschätzen.

An der Stadtbahnhaltestelle beim Rathaus im Stühlinger geht es um Daten im öffentlichen Nahverkehr. Sensoren zählen die Ein- und Ausstiege, GPS-Antennen erfassen den aktuellen Standort der Fahrzeuge. Auf dieser Grundlage entstehen die Echtzeitangaben an den Haltestellen. Die  Fahrgastzahlen helfen der VAG zudem, ihr Angebot bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Daten fließen in Verkehrsplanung ein

Die Radzählstation an der Wiwilibrücke macht sichtbar, wie viele Menschen zu welcher Zeit mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Werte fließen in die städtische Verkehrsplanung ein und helfen dabei, die Radinfrastruktur am tatsächlichen Bedarf auszurichten.

An stark frequentierten Radwegen in Freiburg stehen Radzählstellen. Sie sollen Aufschluss über den Radverkehr geben.

An stark frequentierten Radwegen in Freiburg stehen Radzählstellen. Sie sollen Aufschluss über den Radverkehr geben.

Alexander Blessing

An der Frelo-Station am Europaplatz erfahren Besucher, wie der Standort verfügbarer Leihräder ermittelt wird. Die Daten sorgen dafür, dass freie Frelos in der VAG-App angezeigt werden. Gleichzeitig können Stadt und VAG erkennen, an welchen Standorten besonders viele Leihräder gebraucht werden.

Station im Stadtgarten erhebt Wetterdaten

Die letzte Station liegt im Stadtgarten. Dort messen Sensoren unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag.

Die Daten machen klimatische Unterschiede innerhalb Freiburgs sichtbar und unterstützen Stadt und Forschung dabei, auf Hitze, Starkregen und andere Folgen des Klimawandels zu reagieren.

Spaziergang soll für Transparenz sorgen

Der Datenspaziergang ist Teil des Projekts Smart City Freiburg. Er soll digitale Technologien verständlich und transparent machen und zeigen: Städtische Daten sind kein Selbstzweck.

„Sie helfen dabei, Mobilität besser zu organisieren, Ressourcen gezielter einzusetzen und Freiburg zukunftsfähig zu planen“, heißt es vonseiten der Stadt.

Die fünf Stationen können als zusammenhängender Spaziergang oder einzeln besucht werden. Die Informationen zu den Stationen sowie die vollständige Route des Spaziergangs gibt es unter www.freiburg.de/datenspaziergang.