Feuerwehr schneidet Dach auf
: Zwei Personen werden bei Unfall in Freiburg schwer verletzt

Ein Verkehrsunfall mit zwei Autos hat am vergangenen Mittwoch für Verkehrsbehinderungen in Freiburg gesorgt. Ein Auto war auf die Seite gekippt, so dass die Feuerwehr das Dach aufschneiden musste, um die Insassen zu befreien.
Von
Alexander Blessing
Freiburg
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Feuerwehr

Die Feuerwehr musste zwei Insassen aus einem Auto befreien. (Symbolfoto)

Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Verkehrsunfall in der Schnewlinstraße mit zwei beteiligten Fahrzeugen sorgte am vergangenen Mittwoch gegen 12.30 Uhr für Beeinträchtigungen im Straßenverkehr im Bereich der Auffahrt zur B31a in Freiburg.

Zwei Personen sind in einem Auto auf der Schnewlinstraße in Richtung Merzhausen gefahren. Auf Höhe der Auffahrt zur B31a habe der 66 Jahre alte Autofahrer vom rechten auf den linken Fahrstreifen gewechselt und dabei mutmaßlich einen auf gleicher Höhe in derselben Richtung fahrenden Pkw übersehen.

Feuerwehr befreit Insassen aus dem Auto

Beide Fahrzeuge sind zusammengestoßen. Dabei kippte das mit zwei Personen besetzte Auto auf die Seite und blieb vor einer Ampelanlage liegen. „Um die beiden verletzten Personen aus dem Auto  zu befreien, musste das Fahrzeugdach so geschnitten werden, dass es auf die Fahrbahn abgeklappt werden konnte“, erklärt der Einsatzleiter der feuerwehr. Durch den Unfall wurden der 66-Jährige und dessen Beifahrer schwer verletzt und durch den Rettungsdienst in eine Freiburger Klinik transportiert.

Das andere Auto blieb auf den Rädern stehen. Der Fahrer konnte selbst aussteigen und wurde vom Rettungsdienst betreut. Er wurde leicht verletzt.

Langer Rückstau an der Unfallstelle

„Auslaufende Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel aufgenommen, Splitter und Gegenstände der Unfallfahrzeuge wurden so entfernt, dass die Polizei den Verkehr an der Unfallstelle vorbeileiten konnte“, erklärt die Feuerwehr. Aufgrund der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Freiburg sowie der Bergungsmaßnahmen kam es zeitweise zu Behinderungen im Straßenverkehr und einem langen Rückstau.

Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.