Eigenen Rekord gebrochen
: 600 Solarmodule erhalten in Freiburg ein neues Leben

Der Balkonsolarverein Freiburg hat aus 600 alten Solarmodulen 300 Steckersolarmodule gebaut. Damit hat der Verein seinen eigenen Rekord aus dem Jahr 2024 gebrochen.
Von
Alexander Blessing
Freiburg
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Der Balkonsolarverein hat 600 Solarmodule wiederverwertet.

Der Balkonsolarverein hat 600 Solarmodule wiederverwertet.

Balkonsolarverein
  • In Freiburg entstehen 300 Plug-in-PV-Anlagen aus 600 alten Solarmodulen.
  • Die Module liefen 13 Jahre auf dem Dach einer Zahnbürstenfabrik in Schönau.
  • Grund war eine Dachsanierung – die alten Module wurden durch neue ersetzt.
  • Teilnehmende erhielten zwei 245-Watt-Module, einen Wechselrichter und Kabel mit Schuko.
  • Der Verein meldet seinen zweiten Upcycling-Rekord und betont Bürgerbeteiligung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Balkonsolarverein Freiburg und mehr als 500 Bürger haben 600 alte Solarmodule zu 300 neuen Plug-in-PV‑Anlagen verwandelt. Die Module waren zuvor 13 Jahre lang auf dem Dach einer  Zahnbürstenfabrik in Schönau im Schwarzwald im Einsatz. Aufgrund einer Dachsanierung mussten die Solarmodule vom Dach und werden anschließend durch neue Module ersetzt.

Die Teilnehmer erhielten je ein Set, bestehend aus zwei PV-Modulen mit jeweils 245 Watt Peak  Leistung, einem Wechselrichter sowie den notwendigen Kabeln inklusive des in Deutschland üblichen Schuko-Steckers für den Netzanschluss.

Solarmodule können lange genutzt werden

„Alte Solarmodule müssen nicht entsorgt werden. Nach der Demontage vom Dach lassen sie sich problemlos und sicher zu Plug-in-PV-Anlagen umfunktionieren und noch viele Jahre weiter nutzen“, erklärt Sebastian Müller, Vorstand des Vereins.

Dies ist bereits das zweite Mal, dass der Balkonsolarverein einen Weltrekord im Bereich Upcycling aufstellt; der erste wurde 2024 mit 100 Plug-in-PV-Anlagen und 200 Solarpanels erzielt.

„Die Energiewende in der Hand von Bürgerinnen und Bürgern funktioniert und macht gleichzeitig Spaß“, sagt Simone Herpich, Vorsitzende des Vereins. Zudem spare man Geld, und dank Balkonkraftwerken könnten auch Mieter daran teilhaben, fügt sie hinzu.