Drei Roller sichergestellt
: Polizei stellt bei E-Scooter-Ausfahrt in Denzlingen mehrere Verstöße fest

Sie haben sich getroffen, um gemeinsam mit ihren E-Scootern eine Ausfahrt zu machen. Von dreizehn E-Scootern, die die Polizei kontrolliert hat, wurden drei Verstöße festgestellt.
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red/pz
Denzlingen
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E-Scooter (Symbolbild): ARCHIV - 02.05.2022, Hamburg: E-Scooter verschiedener Anbieter stehen kreuz und quer. (Symbolbild) (zu dpa: «Uniklinikum behandelte 1.200 Menschen mit E-Scooter-Unfällen») Foto: Christian Charisius/dpa/dpa-tmn +++ dpa-Bildfunk +++

Die Polizei in Denzlingen hat eine E-Scooter-Ausfahrt in Visier genommen und verstärkt kontrolliert. (Symbolfoto)

Christian Charisius/dpa

Drei E-Scooter hat die Polizei am vergangenen Montag bei Kontrollen in Denzlingen sichergestellt. Bei einem der Fahrzeuge bestand nach derzeitigen Erkenntnissen aufgrund technischer Veränderungen keine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr. In zwei weiteren Fällen waren die Fahrer jünger als das gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter von 14 Jahren.

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte im Rahmen der Maßnahme 13 E-Scooter-Fahrer. Auch für den mutmaßlichen Veranstalter bleibt die Aktion nicht ohne Folgen: Der Jugendliche muss mit einer Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie einer Meldung an die Führerscheinstelle rechnen. Nach aktuellem Kenntnisstand führte er das Fahrzeug ohne die erforderliche Fahrerlaubnis, während gleichzeitig die Betriebserlaubnis des Rollers erloschen war, teilt die Polizei mit.

Hintergrund war ein sogenannter „E-Scooter-Rideout“, also eine gemeinsame Ausfahrt, zu der zuvor in sozialen Netzwerken aufgerufen wurde. Diese Ausfahrt wurde behördlich untersagt. Die Verkehrspolizei verstärkte ihre Präsenz im betreffenden Bereich und nahm dort gezielte Kontrollen vor.

Ausfahrten müssen angemeldet werden

Solche Ausfahrten erfordern in der Regel eine vorherige Anmeldung bei der zuständigen Behörde, teilt die Polizei mit. „Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Anzeige und weiteren Konsequenzen rechnen“, sagt Polizeisprecher Özkan Cira. Auch die Kosten für verursachte Polizeieinsätze könnten unter Umständen in Rechnung gestellt werden.

Bei vergleichbaren Treffen kommt es erfahrungsgemäß immer wieder zu Verkehrsverstößen. Unter anderem werden E-Scooter technisch verändert und dadurch die Voraussetzungen für eine Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr nicht mehr erfüllt. Auch das Fahren von sogenannten Wheelies kann zu gefährlichen Situationen führen und stellt einen Verstoß gegen die Verkehrsregeln dar.

Die Polizei wird entsprechende Treffen auch künftig im Blick behalten und bei festgestellten Verstößen konsequent einschreiten.