Bau einer neuen Güterzugstrecke
: Auf der Autobahn bei Freiburg drohen Staus und Einschränkungen

Zwischen den Anschlussstellen Teningen und Freiburg-Nord auf der A5 benötigen Autofahrer wohl bald mehr Geduld. Im Rahmen des Baus einer Güterzugstrecke wird der Verkehr über die äußere Fahrspur sowie den Standstreifen gelenkt.
Von
Felix Paschke
Freiburg
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Der Bau einer neuen Güterzugstrecke im Breisgau wird auf der Autobahn A5 für Einschränkungen sorgen.

Der Bau einer neuen Güterzugstrecke im Breisgau wird auf der Autobahn A5 für Einschränkungen sorgen.

Felix Paschke
  • Bau einer neuen Güterzugstrecke entlang der A5 sorgt für langfristige Einschränkungen.
  • Zwischen Teningen und Freiburg-Nord wird der Verkehr ab 6. Juli schrittweise umgeleitet.
  • Ab 13. Juli laufen beide Richtungen 1,3 km über äußere Spur und Standstreifen – Tempo 80.
  • Diese Verkehrsführung bleibt voraussichtlich bis Mitte September 2026 bestehen.
  • Grund sind Brückenarbeiten am Feuerbach und Vorbereitungen für die neue Trasse.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es ist ein Milliardenprojekt mit zahlreichen Einzelabschnitten: der Aus- und Neubau der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel. Ein Teil davon ist der Neubau einer Güterzugstrecke parallel zur Autobahn A5.

Von Offenburg im Ortenaukreis bis Schallstadt-Mengen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) sollen Güter stattdessen künftig auf gut 90 Kilometern entlang der Autobahn transportiert werden – und zwischen Buggingen und Müllheim wieder an die Bestandsstrecke angeschlossen werden.

Begonnen wird mit dem elf Kilometer langen Abschnitt zwischen Riegel und March, der parallel zur A5 verläuft. Ende Mai wurde dazu im Beisein von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) und der neuen Landesverkehrsministerin Nicole Razavi (CDU) der symbolische Spatenstich begangen.

Brücken werden erneuert

Nun geht es richtig los – mit Folgen für die Autofahrer auf der A5. Denn: „Die DB erneuert zahlreiche Brückenbauwerke über die A5“, teilt die Deutsche Bahn mit. In den „nächsten Jahren“ komme es daher „wiederholt zu geänderten Verkehrsführungen und Einschränkungen“ auf der Autobahn, heißt es.

Zwischen Freiburg-Nord und Teningen geht’s los

Zunächst betroffen ist dabei der Autobahnabschnitt zwischen den Anschlussstellen Teningen und Freiburg-Nord. „Für die Einrichtung der neuen Verkehrsführung wird es ab dem 6. Juli zu ersten Einschränkungen kommen“, so die Bahn. Denn eine Woche später, ab dem 13. Juli, werden die Spuren in beiden Fahrtrichtungen auf einer Länge von 1,3 Kilometern nach außen verschwenkt. Der Verkehr läuft dann über die äußere Fahrspur sowie den Standstreifen.

Geschwindigkeit wird auf 80 Kilometer pro Stunde begrenzt

Es bleiben also weiterhin zwei Spuren. „Die Spurbreite wird jedoch reduziert und die Geschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt“, so die Bahn. Bis voraussichtlich Mitte September 2026 soll diese Verkehrsführung bestehen bleiben. „In dieser Zeit entfernen Baufachleute Leitplanken und Bepflanzung vom Mittelstreifen und asphaltieren diesen, sodass er befahren werden kann“, erklärt die Bahn.

Die Bahn errichtet eigenen Angaben zufolge in dem Bereich neue Brückenbauwerke über den Feuerbach in der Teninger Allmend. Der Feuerbach unterquert die Autobahn heute mittels eines Durchlasses. Aus umweltfachlichen Gründen erweitert die Bahn die Querung und ersetzt sie durch ein Brückenbauwerk. Hinzu kommt eine zweite Brücke, damit der Feuerbach die neue Bahnstrecke queren kann.

Von der neu entstehenden Güterzugstrecke sollen am Ende sowohl die Stadt Freiburg als auch die Kommunen rundherum profitieren. Die rund 50.000 Güterzüge pro Jahr sollen nach Fertigstellung der neuen Trasse nicht mehr auf der derzeitigen Strecke der Rheintalbahn fahren müssen. Zudem soll es durch die neue Strecke Platz für zusätzliche Verbindungen im Personenverkehr geben.

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