683.000 Euro vom Land: Reute investiert in den Schutz vor Hochwasser

In Reutte wird in den Hochwasserschutz investiert. (Symbolfoto)
Jens Büttner/dpa- Reute erhält rund 683.000 Euro vom Land für Hochwasserschutz.
- Das RP Freiburg bewilligte die Förderung mit einem Fördersatz von 70 Prozent.
- Geplant sind eine Flutmulde und ein Hochwasserwall – beides Teil eines Konzepts.
- Ziel ist Schutz der Ortslage vor einem statistisch 100-jährlichen Hochwasser.
- Hochwassergefahrenkarten des Landes belegen den Handlungsbedarf in Reute.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Gemeinde Reute im Landkreis Emmendingen erhält für die Umsetzung ihrer Hochwasserschutzmaßnahmen 683.000 Euro vom Land. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) als zuständige Bewilligungsbehörde erteilt. Das Land fördert die Maßnahme mit einem Fördersatz von 70 Prozent.
„Angesichts zunehmender Starkregen- und Hochwasserereignisse gewinnt die Anpassung an die Folgen des Klimawandels weiter an Bedeutung. Die Maßnahme in Reute ist ein wichtiger Baustein, um die Bewohnerinnen und Bewohner wirksam vor künftigen Hochwasserereignissen zu schützen“, sagt Regierungspräsident Carsten Gabbert.
Schutz vor Hochwasserereignissen
Mit den geförderten Maßnahmen wird die Ortslage Reute künftig vor einem Hochwasserereignis geschützt, wie es statistisch einmal in 100 Jahren auftritt. Vorgesehen sind unter anderem der Bau einer Flutmulde sowie die Errichtung eines Hochwasserwalls.
Die Schutzmaßnahmen sind das Ergebnis eines von der Gemeinde beauftragten Hochwasserschutzkonzepts.
Dass in Reute Handlungsbedarf besteht, belegen die Hochwassergefahrenkarten des Landes Baden-Württemberg. Sie weisen für die Ortslage eine konkrete Hochwassergefahr aus und bilden die fachliche Grundlage für die kommunale Hochwasservorsorge.
