1200 Teilnehmer in Freiburg
: Festival soll Innovationsstandort stärken und Akteure vernetzen

Das Käpsele-Innovations-Festival lockt rund 1200 Teilnehmer in die Messe Freiburg. Kreative, Start-ups und Interessierte tauschen sich über neue Trends und technische Entwicklungen aus.
Von
Alexander Blessing
Oberndorf
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Hanna Böhme (FWTM-Geschäftsführerin) und Dieter Salomon (Hauptgeschäftsführer IHK Südlicher Oberrhein) haben rund 1200 Teilnehmer begrüßt.

LeftLane Media/Hannes Schwabe

Von 600 auf 1200: Das Käpsele-Innovations-Festival hat nach der gelungenen Premiere im Rahmen des Zelt-Musik-Festivals (ZMF) im vergangenen Jahr die Teilnehmerzahl verdoppelt. Um diesem Wachstum Herr zu werden ist das Festival in die Messe Freiburg umgezogen. Einen Tag lang hieß es für die Besucher, „Raus aus der Bubble – rein in die Zukunft“.

Kreative Köpfe, Start-ups und Unternehmen – oder wie die Organisatoren sagen „Käpsele“ – aus der Region, Deutschland und dem Ausland, haben sich in Freiburg zusammengefunden, um gemeinsam in die Zukunft zu blicken. Dabei wurden Beispiele aufgezeigt, wo Künstliche Intelligenz (KI), Virtuelle Realität (VR) und Roboter bereits zum Einsatz kommen. Es wurden aber auch Themen aufgezeigt, bei denen die Technik oder deren Einsatz an ihre Grenzen kommt. Datenschutz und der Missbrauch von Daten bleibt für viele ein heikles Thema.

Technik zum Anfassen und Ausprobieren

Neben Vorträgen, Diskussionsrunden und Seminaren konnten die Besucher auch an Erlebnisstationen technische Neuerungen oder praxisbezogenen Anwendungen ausprobieren. Nicht selten kamen dabei VR-Brillen zum Einsatz, die den Träger in einer virtuelle Welt entführen. Die anwesenden Unternehmen nutzen diese Technik beispielsweise um Auszubildende im Holzbau zu schulen, die benötigte Stromversorgung einer Stadt zu simulieren oder medizinisches Personal zu schulen.

Welche Auswirkung haben verschiedene Energieträger auf die Versorgung einer Stadt?

Foto: Alexander Blessing

Vertreten waren auch Start-ups, die neu am Markt oder noch vor der Markteinführung stehen. Auch für sie diente das Festival als Plattform, um sich zu inspirieren, vernetzten und auszutauschen.

Das Netzwerken funktioniert, passend zum Innovationsgeist der Veranstaltung, neben Gesprächen vor Ort, auch per App. Diese ermöglicht es den Teilnehmern, auch nach der Veranstaltung noch miteinander zu kommunizieren,.

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Schwarzwälder Bote

Angesichts der guten Stimmung vor Ort ziehen auch die beiden Veranstalter, die IHK Südlicher Oberrhein und die Freiburg Wirtschaft Touristik Messe (FWTM) ein positives Fazit. „Mit dem Käpsele Innovation Festival schaffen wir einen inspirierenden Ort, an dem Innovation nicht nur gedacht, sondern erlebt wird“, erklärt FWTM-Geschäftsführerin Hanna Böhme. Das Festival bringe Menschen zusammen, die nicht nur über Zukunft reden, sondern sie aktiv gestalten wollen, über Branchen, Unternehmensgrößen und Denkweisen hinweg.

Veranstaltung soll zu einer festen Größe werden

Auch Dieter Salomon, Hauptgeschäftsführer IHK Südlicher Oberrhein, unterstreicht diesen Gedanken: „Unsere Region ist nicht nur ein Wirtschaftsstandort – sie ist ein lebendiges Innovationsökosystem.“ Innovation dürfe nicht nur im lokalen gesehen werden. „Im globalen Wettbewerb geht es nicht um Ortenau gegen Breisgau oder Bayern gegen Baden-Württemberg, sondern um Europa im Rennen mit den USA und China“, sagt Salomon.

Auf vier Bühnen haben wurden verschiedene Themen besprochen.

Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg

Nicht verwunderlich ist es, dass die Organisatoren bereits angekündigt haben, dass das Freiburger-Festival im kommenden Jahr in die dritte Ausgabe gehen wird. Möglicherweise dann nicht mit verdoppelter Teilnehmerzahl, aber garantiert mit neuen Ideen, Innovationen und zahlreichen Käpsele.

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