Tag der Artenvielfalt auf der Baar
: Den Reichtum der heimischen Natur erleben

Am kommenden Wochenende zeigt sich die Artenvielfalt auf der Baar in vielfältiger Weise. Das Angebot öffnet den Blick auf das, was eigentlich direkt am Wegesrand liegt.
Von
red/pm
Oberndorf
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Mitglieder des Schwarzwaldvereins und der Trekkingklasse der Realschule Donaueschingen im September 2025 beim Naturschutzeinsatz im Orchideenwald.

Astrid Speck

Der Tag der Artenvielfalt findet in diesem Jahr auf Initiative des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) bereits zum fünften Mal statt. Er soll den Reichtum der heimischen Natur erlebbar machen und die Artenkenntnisse in der Bevölkerung fördern. Unterstützt wird der Tag der Artenvielfalt am 13. und 14. Juni von der Stiftung der Landesbank Baden-Württemberg.

Die Freunde der Natur Hüfingen starten mit einer Exkursion in den Orchideenwald Hüfingen. Thomas Kring, Leiter des Naturschutzgroßprojektes Baar, wird die dortige Flora erläutern. Treffpunkt ist Samstag, 13. Juni, zehn Uhr, am Parkplatz am Hammeltal. Um 14 Uhr bietet der frühere Umweltberater Gerhard Bronner eine Krautschau in der Donaueschingen an. Fundorte wild wachsender Pflanzen im besiedelten Bereich werden durch Kreidehinweise auf Gehwegen markiert. Die Teilnehmer erfahren auf einem Spaziergang in der Innenstadt, was dort wächst und lassen einen botanischen Parcours zurück. Treffpunkt ist der Irmapark. 

Detektoren basteln

Um 19.30 Uhr treffen sich Interessierte im Mehrgenerationenhaus, um aus Bausätzen Fledermausdetektoren zu basteln. Damit kann man die Ultraschall-Ortungslaute der Tiere in hörbaren Schall umwandeln. Wegen des begrenzten Platzes ist eine Anmeldung erforderlich. Wenn es dämmert, werden die gebastelten Geräte an der Brigach in der Praxis getestet. 

Am Sonntag, 14. Juni, 9 Uhr, führt Otto Körner vom Baarverein die Gäste in das größte Donaueschinger Naturschutzgebiet. Nicht nur Vögel fühlen sich im Mittelmess wohl. Auch seltene Schmetterlinge kann man dort beobachten.

Landwirt erzählt

Und ein Landwirt erzählt, wie er den ökologischen Wert des Gebietes durch angepasste Bewirtschaftung erhält. Treffpunkt ist bei den Immenhöfen 17. Alle Veranstaltungen sind kostenlos, mit Ausnahme von 20 Euro für den Bausatz des Fledermausdetektors.

In einem Flyer sind alle Informationen zusammengefasst: www.umwelt-baar.de/aktuelles.

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