Kelnhofmuseum Bräunlingen: Für historische Personen: Stimmen gesucht

Daniela Schill erfasst die Kunstgegenstände im Kelnhofmuseum. Demnächst soll die Einrichtung ein didaktisches Novum bekommen.
Dagobert MaierDie über viele Jahrhunderte reichende Bräunlinger Geschichte soll nicht stumm bleiben. Deshalb suchen die Stadt Bräunlingen und der Kulturförderverein Stimmen. Für die Neugestaltung der stadt- und kirchengeschichtlichen Abteilung im Kelnhof-Museum möchten Stadt und Verein Geschichte hörbar machen – und suchen dafür Bürgerinnen und Bürger aus Bräunlingen und den Stadtteilen, die historischen Persönlichkeiten ihre Stimme leihen möchten. Das schreibt die Stadt in einer Mitteilung.
Geplant ist die Erstellung lebensgroßer Silhouetten Bräunlinger Persönlichkeiten aus verschiedenen Jahrhunderten und Themenbereichen – etwa aus Stadtgeschichte, Kirche, Handwerk, Alltag oder Industriegeschichte. Über Audiostationen sollen diese Figuren künftig selbst „zu Wort kommen“ und Besucherinnen und Besucher auf lebendige Weise durch die Bräunlinger Geschichte führen.
Markante Stimme und Mundart
Dafür benötigen die Initiatoren Sprecherinnen und Sprecher jeden Alters, mit Freude am Vorlesen, gerne auch mit markanter Stimme und ausdrücklich auch in Mundart oder regionaler Färbung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Texte werden vom Museumsteam vorbereitet und gemeinsam abgestimmt. Die Audioaufnahmen erfolgen in entspannter Atmosphäre und werden mit einer technischen Ausstattung begleitet. Mitmachen und dem Projekt ihre Stimme verleihen können Einzelpersonen ebenso wie Paare.
Vielleicht verbirgt sich in Bräunlingen ja das passende „historische Talent“ für einen Bahnhofsvorsteher, Firmengründer, eine Ordensfrau, Flüchtlinge, Auswanderer und andere Bürger vergangener Zeiten.
Hier kann man sich melden
Wer Interesse hat oder mehr erfahren möchte, kann sich bei Maren Ott vom Kulturamt melden. E-Mail: kulturamt@braeunlingen.de oder Telefonnummer 0771/60 31 71. Die Stadt Bräunlingen und der Kulturförderverein freuen sich auf viele Stimmen aus der Bürgerschaft, die helfen, Geschichte lebendig werden zu lassen, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.