Fünf Bands und vier DJs sorgen für Stimmung: So verwandelt die erste Kneipentour Donaueschingen in eine Partymeile

Ausgelassene Partystimmung herrscht bei den zahlreichen Premieregästen der Donaueschinger Kneipentour.
Roland Sigwart- Erste Kneipentour belebt Donaueschingen: neun Lokale, Hunderte Gäste, Musik bis in die Nacht.
- Fünf Bands und vier DJs spielten in Karl- und Josefstraße, teils mit Livemusik, teils aufgelegt.
- Konzept: Jedes Lokal mit eigenem Stil – von Rockabilly, Classic-Pop, Coversongs bis zu 60er-Garage.
- DJs setzten Akzente: Latin, Italo-Hits, karibische Party sowie Hip-Hop und RnB in mehreren Bars.
- Organisator Mauro Gobello brachte sein Format erstmals in die Stadt, eine Neuauflage ist möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Fünf Bands und vier DJ’s in neun Kneipen der Donaueschinger Innenstadt: Das bot die „Kneipentour,“ die am Wochenende in der Donaustadt Premiere feierte. Im Laufe des Abends füllten sich die Lokalitäten in der Karl- und Josefstraße schnell mit hunderten von Gästen, die es sich in stimmungsvoller Atmosphäre bei Musik und Drinks gut gehen ließen.
Eine bunte Musikmischung aus Classic-Pop, Pop und Coversongs, Rockabilly, RnB, bis hin zu 60er-Songs waren bei den Auftritten geboten. Das Konzept: Jedes Lokal und jede Kneipe hatte seinen ganz eigenen musikalischen Charakter.
Für die Veranstaltung verantwortlich zeichnete sich der Tuttlinger Mauro Gobello, der auf Anfrage der Stadt sein „Kneipentour“-Format jetzt erstmals nach Donaueschingen brachte. Seit 2009 organisierte Gobello schon 28 Mal in Tuttlingen die Kneipentour, auch in Singen und Spaichingen gibt es sie mittlerweile.
Das Konzept ähnelt der Donaueschinger Musiknacht oder dem fastnächtlichem Gaudimusikobed, bei denen dem Publikum am selben Abend in den beteiligten Gaststätten die unterschiedlichsten Live-Musikstile präsentiert werden. Bei der Kneipentour wurde das Konzept nun um vier DJ’s erweitert. „In die Innenstädte soll wieder mehr Gemeinschaft und Bewegung kommen“, so lautet die Grundidee von Mauro Gobello.

„Pig Ass and the Hoodlums“ bieten in der Alten Hofbibliothek nicht nur waschechten Rockabilly sondern auch waschechte Showeinlagen.
Roland SigwartZwar sah die bisherige und zwischenzeitlich eingestellte Donaueschinger Musiknacht zu allerbeste Zeiten (noch) weit mehr Publikum als die Kneipentour – aber das kann bei einer eventuell kommenden Zweitauflage ja noch werden. Die Kneipen waren jedenfalls rundweg gut mit „Partyvolk“ gefüllt – einzige kleine Ausnahme: Das Bräustüble, das als einziger Ort mit den „Wirzhaus-Musikanten“ volkstümliche Polka-, Marsch- und Oberkrainer-Musik bot und in dem noch wesentlich mehr Zuhörer Platz gehabt hätten.
Von Rock bis zu ruhigen Tönen
Gleich zu Tourbeginn „volles Haus“ vermeldete die Raucherkneipe und Irish Pub „Blarney“, wo sich die Hegauer Band „Neverhalfsix“ ein Stelldichein gab. Die vier Musiker präsentierten Rock aus den 70er, 80er und 90er-Jahren und schreckten auch nicht von erdigen Gitarrenriffs zurück. Im „Karlis“ kamen alle Freunde der ruhigeren Töne voll auf ihre Kosten: Dani Lela und ihr Drummer Jo hatten etliche Coversongs parat, bei der die Stimme von Lela, ihre Gitarre und die Pure Drums dominierten.

60er-Garagen-Rock präsentieren die vier Musiker von „The Recalls“ in der Bar „Centrale“.
Roland SigwartAllerbeste Stimmung – nicht zuletzt auch wegen ihres waschechten Outfits und der spektakulären Showeinlagen - herrschte in der „Alten Hofbibliothek“ bei den drei Musikern von „Pig Ass and the Hoodlums“. Sie hatten Rockabilly und Rock ‚n‘ Roll parat. In der Bar „Centrale“ unterhielten der chilenische Songwriter Jonathan Niere und seine drei Musiker aus Berlin und Stuttgart als „The Recalls“ die Gäste mit 60er-Garage-Rock.
DJs übernehmen die Tanzflächen
Gleich gegenüber, ebenfalls am Rathausplatz, das „Vanilli’s“, wo DJ Fazio auflegte - unterstützt von seinem Live-Perkussionsisten Terras. Im Eiscafe „Vittoria“ präsentierte DJ Mario Marone Latin und Italo-Hits. Karibische Party war nicht zuletzt bei DJ Moré im „Vivaldi“ angesagt, während im „Eventkeller“ DJ Wayne Scratchzky mit Hip-Hop und RnB-Sound das Publikum in seinen Bann zog.
Bis spät in die Nacht wurde in allen neun beteiligten Lokalitäten in der Innenstadt Livemusik gespielt beziehungsweise aufgelegt.