Flucht in Schweiz: Von Polizei verfolgt - Opel rast mit 200 km/h über A81

Die Polizei konnte den Opel-Fahrer nicht stoppen. (Symbolfoto).
Carsten Rehder/dpa- Unbekannter flüchtete auf der A81 vor Polizei und entkam über die Schweizer Grenze.
- Start bei Nufringen: grauer Opel Astra mit KYF-Kennzeichen missachtete Kontrolle.
- Bis 200 km/h, Überholen auf Standstreifen, Motorradstreife abgedrängt – mehrere Gefährdungen.
- Route über A81, A864, B27 und B314; Polizeiabsperrung bei Donaueschingen umfahren.
- Mehrere Präsidien und ein Hubschrauber im Einsatz. Zeugenhinweise an 0711 6869-0 oder per E-Mail.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Donnerstag lieferte sich ein noch unbekannter Autofahrer eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei, die auf der A81 bei Nufringen begann und sich bis an die Schweizer Grenze zog. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.
Der Unbekannte war mit einem grauen Opel Astra mit Kennzeichen des Kyffhäuserkreises (KYF) auf der A 81 in Fahrtrichtung Singen unterwegs und fuhr an der Tank- und Rastanlage Schönbuch-West (Gemarkung Nufringen, Landkreis Böblingen) ab. Dort sollte er an einer polizeilichen Kontrollstelle kontrolliert werden.
Der Unbekannte fuhr an den Polizisten vorbei und zurück auf die Autobahn, wo er in Richtung Singen weiter raste.
Motorradstreife abgedrängt
Im Bereich der Anschlussstelle Rottenburg drängte der Tatverdächtige eine Motorradstreife ab. Bei Rottweil wechselte er auf den Standstreifen und überholte dort mehrere Fahrzeuge rechts mit einer Geschwindigkeit von rund 200 km/h.
Am Autobahndreieck Bad Dürrheim setzte der Unbekannte seine Flucht über die A 864 bis Donaueschingen fort, wo er auf die B 27 in Richtung Blumberg wechselte und dabei eine Polizeiabsperrung durch einen Baustellenbereich umfuhr.
Im Einspurigen Bereich der B27 fuhr der Tatverdächtige immer wieder über die Gegenfahrbahn und gefährdete dabei mehrere entgegenkommende Verkehrsteilnehmer. Bei Blumberg wechselte der Flüchtige auf die B314 in Richtung Stühlingen, bis er schließlich über die Grenze in die Schweiz entkam.
Während der kompletten Fahrt missachtete der Tatverdächtige fortwährend die polizeilichen Anhaltezeichen und nahm mehrfach die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmenden in Kauf.
Aufgrund der grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Fahrweise sowie der teilweise deutlich überhöhten Geschwindigkeit war es den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten nicht möglich, das Fahrzeug ohne Gefahr für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmende zu stoppen.
Polizeihubschrauber angefordert
Während der Verfolgungsfahrt waren Kräfte der Polizeipräsidien Ludwigsburg, Konstanz und Freiburg sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz.
Der Grund für die halsbrecherische Flucht des Unbekannten ist noch unklar.
Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen sowie Personen, die von der Fahrweise des Tatverdächtigen gefährdet wurden. Hinweise werden unter Telefon 0711 6869-0 oder per E-Mail an stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de entgegengenommen.
