Verdi fordert mehr Geld
: Streik am ZfP Calw: Am Mittwoch bleibt Tagesklinik wohl zu

Auch die zweite Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder ist gescheitert. Nun will die Gewerkschaft die Streiks ausweiten – und legt in der Hesse-Stadt los.
Von
Verena Parage
Oberndorf
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Vor dem Haupteingang des ZfP Calw ist am Mittwochvormittag eine Kundgebung geplant (Archivfoto).

Thomas Fritsch

Verdi ruft für Mittwoch, 21. Januar, zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst auf. Auch die Hesse-Stadt ist betroffen.

Weil es auch in der zweiten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder keine Tarifeinigung gegeben hat, weitet Verdi laut Mitteilung die Warnstreiks in Baden-Württemberg aus. Am Mittwoch wird deshalb auch am Zentrum für Psychiatrie Nordschwarzwald in Calw-Hirsau ganztägig gestreikt. Die Tagesklinik bleibe deswegen voraussichtlich geschlossen, ein Notdienst werde gewährleistet. Laut Mitteilung war für 10 Uhr eine Streik-Kundgebung direkt vor dem Haupteingang geplant.

Auch in Winnenden legt Personal die Arbeit nieder

Darüber hinaus wird in der Region Stuttgart in allen Landesbereichen gestreikt sowie am ZfP in Winnenden.

Bis zur dritten Verhandlungsrunde Mitte Februar kündigt Ver.di Baden-Württemberg eine deutliche Ausweitung der Warnstreiks an. In der Tarif- und Besoldungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder fordert Ver.di unter anderem sieben Prozent mehr Gehalt im Monat – mindestens aber 300 Euro zusätzlich.

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