Über 10.000 Euro Schaden
: Mann aus Bad Herrenalb wird Opfer von Liebesbetrüger

Vier Jahre lang glaubte ein Mann aus Bad Herrenalb an eine Liebesbeziehung im Internet. Doch hinter den romantischen Nachrichten steckte offenbar Betrug. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehr als 10.000 Euro.
Von
pz/jen
Bad Herrenalb
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Dating-Apps auf einem Smartphone: ILLUSTRATION - 29.03.2023, Bremen: Vorsicht ist geboten: Auf den Dating-Portalen und -Apps können auch Betrüger unterwegs sein, sogenannte Love- oder Romance-Scammer. (zu dpa: «Angeblicher Arzt erschwindelt von Frau 150.000 Euro») Foto: Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Mann aus Bad Herrenalb ist einem Lovescamer zum Opfer geworden. (Symbolfoto)

Sina Schuldt/dpa-tmn/dpa
  • Mann aus Bad Herrenalb fiel über Jahre auf Love-Scamming herein – Schaden über 10.000 Euro.
  • Der 68-Jährige kommunizierte rund vier Jahre nur per Messenger mit einer unbekannten Person.
  • Der Fall wurde bekannt, als er seine vermeintliche Partnerin bei der Polizei abholen wollte.
  • In den letzten zwei Jahren überwies er mehrfach Geld, genaue Summe ist noch unklar.
  • Polizei warnt: kein Geld überweisen, Daten schützen, bei Verdacht melden und Anzeige erstatten.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ein 68-jähriger Mann aus Bad Herrenalb ist offenbar Opfer eines jahrelangen Love-Scamming-Betrugs geworden. Wie die Polizei mitteilt, wurde der Fall am vergangenen Donnerstag bekannt. Der finanzielle Schaden dürfte beträchtlich sein.

Mann wollte vermeintliche Partnerin bei der Polizei abholen

Besonders ungewöhnlich ist, wie der Betrug ans Licht kam: Der 68-Jährige erschien auf einer Polizeidienststelle in Bad Herrenalb, um seine vermeintliche Lebensgefährtin aus dem polizeilichen Gewahrsam abzuholen. Doch dort befand sich zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine Person in Gewahrsam.

Im Gespräch mit den Beamten schilderte der Mann schließlich seine angebliche Liebesgeschichte. Nach bisherigen Erkenntnissen stand er seit rund vier Jahren mit einer unbekannten Person in Kontakt. Die Kommunikation lief ausschließlich über einen Messenger-Dienst.

Über 10.000 Euro Schaden durch Love-Scamming

In den vergangenen zwei Jahren wurde der Mann wiederholt dazu veranlasst, Geld zu überweisen. Wie hoch die Summe insgesamt ausfällt, ist bislang unklar. Die Polizei schätzt den Schaden jedoch auf mehr als 10.000 Euro.

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Beim sogenannten Love-Scamming bauen Betrüger über das Internet gezielt eine vermeintliche Liebesbeziehung auf. Ist das Vertrauen erst einmal gewonnen, bitten sie ihre Opfer häufig um Geld – beispielsweise wegen angeblicher Notlagen oder erfundener Probleme. Die versprochenen Beziehungen erweisen sich dabei als Täuschung.

Polizei warnt vor Liebesbetrug im Internet

Die Polizei nimmt den Fall zum Anlass, erneut vor Love-Scamming zu warnen. Wer online neue Bekanntschaften macht, sollte besonders vorsichtig sein, wenn bereits nach kurzer Zeit intensive Liebesbekundungen folgen oder immer wieder Geld verlangt wird.

Das rät die Polizei

Kein Geld überweisen: Überweisen Sie kein Geld an Personen, die Sie ausschließlich aus dem Internet kennen. Geben Sie auch keine Geschenkkarten oder Gutscheincodes weiter.

Persönliche Daten schützen: Versenden Sie keine intimen Bilder und geben Sie unbekannten Personen keine sensiblen persönlichen Informationen preis.

Bei wechselnden Telefonnummern misstrauisch sein: Häufig wechselnde Nummern können ein Warnsignal sein.

Frühzeitig Hilfe holen: Wenn Ihnen eine Online-Bekanntschaft verdächtig vorkommt, wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.