Technikräume voller Öldampf
: Feuerwehr rückt mit starken Kräften zu Bäckerei Raisch in Calw-Oberriedt aus

Schock am Sonntagabend in der Produktionsstätte der Bäckerei Raisch in Calw-Oberriedt: Zehn Brandmelder lösen aus. Die Technikräume sind voller Öldampf. Das ist passiert.
Von
Ralf Klormann
Calw-Oberriedt
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Die Feuerwehr war am Sonntagabend mit einem großen Aufgebot bei der Produktionsstätte der Bäckerei Raisch in Oberriedt.

Die Feuerwehr war am Sonntagabend mit einem großen Aufgebot bei der Produktionsstätte der Bäckerei Raisch in Oberriedt.

Klormann
  • Zehn Brandmelder lösten am Sonntagabend bei Bäckerei Raisch in Oberriedt Alarm aus.
  • Technikräume waren voller Öldampf, der aus heißem, ausgetretenem Kompressoröl entstand.
  • Feuerwehr rückte mit neun Fahrzeugen und 37 Kräften an – kein Brand, niemand verletzt.
  • Betroffene Bereiche wurden entlüftet; die Produktion hatte nur etwa 30 Minuten Verzögerung.
  • Einsatzleitung betonte Bedeutung der Brandmeldeanlage – Schaden blieb gering.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit einem großen Aufgebot ist die Feuerwehr am Sonntagabend zum Hauptsitz der Bäckerei Raisch in Oberriedt ausgerückt. Der Grund: Zehn Brandmelder im Gebäude hatten Alarm geschlagen.

Gegen 21.12 Uhr ging die Alarmierung bei den Abteilungen Calw und Altburg ein. Neun Fahrzeuge mit 37 Kräften waren in der Spitze in Oberriedt. Auch Oberbürgermeister Florian Kling machte sich ein Bild vor Ort.

  • Die Feuerwehr war am Sonntagabend mit einem großen Aufgebot bei der Produktionsstätte der Bäckerei Raisch in Oberriedt.

    Die Feuerwehr war am Sonntagabend mit einem großen Aufgebot bei der Produktionsstätte der Bäckerei Raisch in Oberriedt.

    Klormann
  • Die Feuerwehr war am Sonntagabend mit einem großen Aufgebot bei der Produktionsstätte der Bäckerei Raisch in Oberriedt.

    Die Feuerwehr war am Sonntagabend mit einem großen Aufgebot bei der Produktionsstätte der Bäckerei Raisch in Oberriedt.

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  • Die Feuerwehr war am Sonntagabend mit einem großen Aufgebot bei der Produktionsstätte der Bäckerei Raisch in Oberriedt.

    Die Feuerwehr war am Sonntagabend mit einem großen Aufgebot bei der Produktionsstätte der Bäckerei Raisch in Oberriedt.

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  • Die Feuerwehr war am Sonntagabend mit einem großen Aufgebot bei der Produktionsstätte der Bäckerei Raisch in Oberriedt.

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  • Die Feuerwehr war am Sonntagabend mit einem großen Aufgebot bei der Produktionsstätte der Bäckerei Raisch in Oberriedt.

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Einsatzleiter Michael Gollor, Kommandant der Abteilung Altburg und erster stellvertretender Feuerwehrkommandant der Calwer Gesamtwehr, erkundete zunächst das Gebäude, bis er auf Rauch stieß.

Dort rückten die Atemschutzträger weiter vor, bis sie die Ursache des Rauchs gefunden hatten – wobei sie auch feststellten, dass es sich gar nicht um Rauch handelte.

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Durch einen technischen Defekt war Öl aus einem Kompressor für Druckluft ausgetreten. Dieses Öl hatte sich durch die Hitze des Kompressors in Öldampf verwandelt, der sich in den Technikräumen ausbreitete.

Als klar war, dass es nirgends brannte, kümmerte sich die Feuerwehr um die Entlüftung der betroffenen Bereiche. Verletzt wurde niemand. Ein glimpflicher Ausgang des Einsatzes.

Aber: „Ohne Brandmeldeanlage hätte das auch anders ausgehen können“, erklärte Gollor. Denn nicht zuletzt heißes Öl, das sich auf eine große Fläche ausbreitet, kann schnell für Flammen sorgen. Der Schaden könnte binnen Kurzem riesig werden.

Dass es nicht dazu kam, „das ist das Ergebnis des vorbeugenden Brandschutzes“, so der Einsatzleiter. Mehrere hundert Melder sind nach Schätzung von Stadtbrandmeister Marcus Frank in den Gebäuden in Oberriedt verbaut.

Auch Einsatzkräfte der Polizei waren vor Ort.

Auch Einsatzkräfte der Polizei waren vor Ort.

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Gollor lobte zudem die Einsatzkräfte, bei denen alle Zahnräder ineinandergegriffen hätten, sowie die „sehr gute Zusammenarbeit“ mit den Betreibern der Bäckerei.

Die Familie Raisch wiederum zeigte sich dankbar für den schnellen Einsatz der Feuerwehr, der möglicherweise Schlimmeres verhinderte.

Produktion war nicht betroffen

Unterm Strich blieb der Schaden gering. Die Produktion, von der alle 44 Verkaufsstellen der Bäckerei und Konditorei beliefert werden, war nicht betroffen. Diese hatte lediglich rund eine halbe Stunde Verzögerung im Ablauf zu verkraften, erklärte Udo Raisch, der zusammen mit seinen Kindern Matthias, Maximilian und Lena die Geschäfte führt.

„Es ist nichts passiert, wir sind dankbar“, ergänzte Matthias Raisch. Nachdem der erste Schock verflogen sei, gehe der Betrieb wie gewohnt weiter. Auch der ausgefallene Kompressor sei kein Problem. Am Standort gebe es noch einen zweiten, der nun genutzt werden könne.