Spiele-Olympiade in Berneck: Schnelligkeit und Geschick sind gefragt

Nicht jeder Ball trifft beim Büchsenwurf das Ziel.
KönckeDie Schlange vor dem Sportheim war lang. Alexander aus Walddorf wollte ebenso mitmachen wie Lina aus Aichhalden, Taavi aus Simmersfeld genauso wie Julia aus Beuren.
Nach der Begrüßung durch Hauptorganisator Uwe Weinschenk, dem Abhaken von Namenslisten und der Einteilung in elf Altersgruppen schwärmten die kleinen Olympioniken auf dem Spielfeld in alle Richtungen aus.
Gefragt waren beim Wettbewerb Schnelligkeit, Konzentration und Geschicklichkeit. Bevor die ersten Blechdosen von der Bank flogen, Slalomstangen möglichst schnell umkurvt wurden, Fußbälle im Mini-Tor landeten und beim Kegeln alle aufgestellten Flaschen umfielen, versammelten sich alle Teilnehmer und Betreuerinnen zum Gruppenfoto.
Jugendfußballerinnen helfen mit
Gefreut hat Weinschenk, der beim ausrichtenden Verein die Bambini und die B-Mädchen trainiert und beim weiblichen Nachwuchs als Jugendleiter fungiert, dass sich für die Spiele-Olympiade genügend Ehrenamtliche – überwiegend aktive Jugendfußballerinnen der Spielvereinigung Berneck/Zwerenberg – spontan zum Mitmachen bereiterklären. Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache.

Beliebt war der Kettcar-Biathlon.
Foto: KönckeGelbe Tennisbälle wurden mit Schmackes in aufgestellte Jugendtore geworfen, beim Lauf durch Slalomstangen darauf geachtet wurde, dass das mitgeführte Ei nicht von der Gabel rutscht und beim Kegeln auf der Holzbahn mit einem Wurf möglichst ins Schwarze getroffen wird.
Beliebt war das Schubkarrenrennen. Wenn einer der bunten Plastikbälle aus der bis zum Rand gefüllten Wanne fiel, musste man noch einmal von vorne starten, was sich logischerweise auf die gestoppte Zeit auswirkte.
Aufregende Fahrt mit dem Kettcar
Aufregend war die Fahrt mit dem Kettcar. Nach einer zurückgelegten Slalomstrecke musste mit einer Wasserpistole auf baumelnde Medaillen gezielt werden. Jeder Treffer zählte und wurde notiert. Wer nicht an der Reihe war, konnte sich zusätzlich im Ballweitwurf versuchen oder bei einem Fußballspiel mitmachen.
Die Siegerehrung fand nicht, wie früher, vor dem Sportheim statt, sondern nach der letzten Disziplin in der jeweiligen Gruppe. Jeder erhielt als Andenken eine Urkunde. Für das aufgeklebte Gruppenbild war Vereinsfotograf Günther Klink zuständig. Er hatte seine Aufnahme daheim bearbeitet, ausgedruckt und vervielfältigt.
Wer zwischen den Wettkämpfen Durst verspürte – anders als vom Wetterdienst vorausgesagt schien am Freitagnachmittag die ganze Zeit über die Sonne –, konnte nach einem Freigetränk greifen.
Alle haben Spaß
Obwohl die Vorbereitung und Durchführung der zum siebten Mal ausgetragenen Spiele-Olympiade viel Zeit und Energie in Anspruch nahm, „hat es den Kindern und auch mir großen Spaß gemacht“, freute sich Weinschenk über die große Resonanz und die allgemeine Begeisterung. Was soviel heißen dürfte, dass es auch im nächsten Jahr wieder im Rahmen des Kinderferienprogramms eine Spiele-Olympiade auf dem Sportplatz in Berneck gibt. Hoffentlich bei erneut schönem Wetter und angenehmen Temperaturen.