Schockanruf in Schömberg: Senioren um 6000 Euro betrogen

Die Betrüger gaben vor, die Ehefrau sei in einen schweren Unfall verwickelt gewesen. (Symbolfoto)
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Zwei Senioren aus Schömberg verloren durch einen Schockanruf 6000 Euro.
- Ein Anrufer meldete einen schweren Unfall der Ehefrau und forderte Geld zur Haftvermeidung.
- Zwischen 17 und 18 Uhr übergaben sie das Bargeld an der Bergstraße Richtung Langenbrand.
- Der Abholer: etwa 40 Jahre alt, 1,70 m, schlank, dunkle Haare, sportlich dunkel gekleidet.
- Er sprach Russisch – die Kriminalpolizei bittet Zeugen um Hinweise unter 07231/1864444.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zwei Senioren aus Schömberg haben am Montag durch einen Schockanruf 6000 Euro verloren. Wie die Polizei mitteilt, behauptete ein Anrufer, die Ehefrau eines Seniors sei in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt gewesen und eine weitere Person liege im Krankenhaus. Um eine angebliche Haftstrafe für die Frau abzuwenden, müsse eine hohe Geldsumme gezahlt werden.
Der Betrüger gab sich als Vermittler aus und setzte den Senior sowie eine weitere ältere Frau aus seinem Haushalt mit manipulativer Gesprächsführung unter Druck. Schließlich übergaben die beiden zwischen 17 und 18 Uhr Bargeld in Höhe von 6000 Euro. Die Übergabe fand in der Nähe eines Fußgängerüberwegs an der Bergstraße kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Langenbrand statt.
Der Geldabholer wurde als etwa 40 Jahre alt, rund 1,70 Meter groß und schlank beschrieben. Er hatte dunkle Haare, trug sportliche dunkle Kleidung und sprach Russisch.
Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Geldabholer geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231/1864444 zu melden.