Neubulach
: Ungeklärte Brandserie stört ruhiges Jahr

Engagement: Feuerwehr besitzt hohen Ausbildungsstand über alle Abteilungen hinweg / Anerkennung kommt oft zu kurz
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Schwarzwälder-Bote
Oberndorf
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Auszeichnungen würdigen 25-jährigen Feuerwehrdienst. V. links Kommandant Cetin Karanci, sein Stellvertreter Gerd Bäuerle, Harald Rentschler, Jörg Braun, Ralf Hartmann, Bürgermeisterin Petra Schupp und Rainer Zillinger vom Kreisfeuerwehrverband. Foto: Stocker

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Von Steffi Stocker

Sichtlich beeindruckt zeigte sich der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Rainer Zillinger von den Berichten der Feuerwehr Neubulach. Obwohl sie ein eher ruhiges Jahr bestritt, bereitet eine Brandserie (wir berichteten) Sorgen.

Neubulach. Gesamtkommandant Cetin Karanci hatte beim Blick auf die Arten der insgesamt 41 Einsätze auf die noch ungeklärte Sachlage verwiesen. "Für sie alle ist diese Situation sehr belastend und ich hoffe sehr, dass der Täter bald gefasst wird", sagte dazu Bürgermeisterin Petra Schupp. Zudem sprach sie den Brandbekämpfern Respekt für ihren Mut und für ihren enormen Freizeiteinsatz aus. Die Feuerwehrleute machen all das ehrenamtlich.

In Neubulach sind es aktuell 139 Aktive in fünf Abteilungen, darunter acht Frauen. Außerdem erhalten 26 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr erstes technisches Rüstzeug. Aus der Nachwuchsabteilung konnte Kanranci vier Mitglieder in die aktive Wehr übernehmen. Weitere fünf Kräfte schlossen sich als Quereinsteiger der Feuerwehr an. "Wir sind auf einem sehr guten Ausbildungsstand und das über alle Abteilungen hinweg", fasste der Kommandant die zwölf Lehrgänge mit 132 Teilnahmen aus Reihen der Neubulacher Wehr zusammen. Sie zogen unter anderem sechs Beförderungen nach sich. Hohe Bedeutung misst Karanci darüber hinaus den Leistungswettkämpfen bei. Hierfür machen sich die Beteiligten intensiv mit ihrer Ausrüstung vertraut und verinnerlichen Standardhandgriffe. Insgesamt leisteten die Feuerwehrleute mehr als 8700 Stunden für Übungs- und Sonderdienste, um ihre Fertigkeiten zu vertiefen. "Außerdem haben wir die Alarmierung umgestellt, um die Tagesverfügbarkeit zu erhöhen", erinnerte Karanci an die Einbindung aller Abteilungen bei der technischen Hilfeleistung.

Für Erziehung freistellen

"Die Hauptversammlung ist die passende Gelegenheit für das wohlverdiente Lob und die oft zu kurz gekommene Anerkennung ihrer Leistungen", würdigte Schupp das Engagement. Darüber hinaus sicherte sie der Feuerwehr zu, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die bei der Feuerwehr sind, gerne auch für die Brandschutzerziehung in Kindergarten und Schule freizustellen.

Bei den Wahlen erhielten Karanci und sein Stellvertreter Gerd Bäuerle erneut das Vertrauen der Feuerwehrleute. Mit dem silbernen Ehrenkreuz des Landes zeichnete Zillinger Harald Rentschler, Jörg Braun, Günter Hartmann und Ralf Hartmann für 25-jährigen aktiven Dienst aus.

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