Gemeinderat stimmt zu
: Das ist für den Gültlinger Rathaushof geplant

Wie der Außenbereich des Gültlinger Rathauses nach derUmgestaltung aussehen soll, wurde im Gemeinderat vorgestellt. Im Fokus stand dabei auch die Barrierefreiheit.
Von
Wiebke Jansen
Oberndorf
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Das Rathaus ist saniert, nun soll der Außenbereich neu gestaltet werden. Der ist im Moment noch eine Baustelle.

Jansen

Das Gerüst ist abgebaut, das Gültlinger Rathaus zeigt sich in neuer, hell gestrichener Fassaden-Gewandung. Nun steht der Außenbereich als nächster Schritt auf dem Plan. Wie genau der gestaltet wird, war Thema im Gemeinderat.

Das Rathaus wurde saniert.

Foto: Jansen

Im Entwurf zeigte sich: Die Freiflächen sollen für jedermann zugänglich sein und auch zum Verweilen einladen. Die Zuwege sollen barrierefrei gestaltet werden, Sitzgelegenheiten seien ebenfalls realisierbar, wurde in der Sitzung berichtet. Der Ortschaftsrat wünschte sich, dass zumindest abschnittsweise eine Rückenlehne an den Sitzen vorhanden sein solle.

Blühwiese, Sträucher und Zierkirschen

Beim Eintreten in den Hof sollen die Besucher von einer Blühwiese und Blühsträuchern begrüßt werden. Auf dem Gelände sollen außerdem Zierkirschen gepflanzt werden.

Allerdings soll ein Baum direkt vor dem Rathaus weichen. Was hingegen erhalten bleiben soll, ist die Natursteinmauer, die den Rathaushof zur Wildberger Straße hin abgrenzt. Der Bestandszaun auf Seite des Kindergartens wird laut Entwurf etwas weiter nach hinten versetzt werden.

Für den Boden hat das zuständige Gestaltungsbüro freiraumconcept Heidelberger Kopfsteinpflaster vorgeschlagen. Dieses ist auch am frisch sanierten Bahnhof verbaut worden. Das Pflaster aus Sandstein ist hell und – wie am Bahnhof zu sehen ist – eben.

Am Rathaus soll wieder ein Schriftzug mit der Aufschrift „Rathaus“ angebracht werden. Dieser soll mit einem Strahler angeleuchtet werden. Die Pollerleuchten sollten von der Straße aus den Weg entlang angebracht werden. Im hinteren Hofbereich sind einige Fahrradstellplätze geplant. Treppen und Stufen, die ursprünglich am Platzeingang geplant waren, sollen nicht verbaut werden, hat der Ortschaftsrat in seiner Sitzung im September empfohlen.

Behindertenparkplatz wird ausgewiesen

Der Sulzer Ortsvorsteher Rolf Dittus erkundigte sich, wie es um einen Behindertenparkplatz stehe. Dieser werde nach der neuen Planung auf dem Vorplatz des Rathauses ausgewiesen, antwortete Bürgermeister Ulrich Bünger.

Die Maßnahme soll derweil klar zum Kindergarten und zur Feuerwehrhaus abgegrenzt werden. Die Zufahrt zum alten Waschhaus bleibt erhalten, das sei dem Ortschaftsrat wichtig gewesen, berichtete der Gültlinger Ortsvorsteher Walter Baur.

Der Kostenpunkt für die Neugestaltung liegt bei etwa 200.000 Euro, hat das Gestaltungsbüro freiraumconcept veranschlagt. Was entfernt und zurückgebaut werden muss, übernimmt der Bauhof in Eigenleistung.

Der Gemeinderat stimmte geschlossen für den Entwurf und gab damit grünes Licht für die Ausschreibung.

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