Erfolg für Hotel Therme Bad Teinach
: Tim Forberg mit Top-Leistung bei baden-württembergischen Meisterschaften

Beim größten Nachwuchswettbewerb für die gastgewerbliche Branche schaffte Koch Tim Forber eine Top-Platzierung: Der Zwanzigjährige belegte den zweiten Platz bei den Köchen.
Von
red/pm
Bad Teinach-Zavelstein
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Erfolg für das Hotel Therme Bad Teinach bei den baden-württembergischen Jugendmeisterschaften in den Ausbildungsberufen des Hotel- und Gaststättengewerbes: Tim Forberg (20) belegte den zweiten Platz bei den Köchen.

Erfolg für das Hotel Therme Bad Teinach bei den baden-württembergischen Jugendmeisterschaften in den Ausbildungsberufen des Hotel- und Gaststättengewerbes: Tim Forberg (20) belegte den zweiten Platz bei den Köchen.

MM-Studio
  • Tim Forberg vom Hotel Therme Bad Teinach wurde Zweiter bei den Köchen.
  • Der Dehoga Baden-Württemberg richtete den 44. Nachwuchswettbewerb aus.
  • Finale in Calw: Viergänge-Menü aus Warenkorb – Motto „Aufbruch in neue Zeiten“.
  • Pflichtzutaten umfassten u. a. Regenbogenforelle, Pfifferlinge, Rehrücken und Stachelbeeren.
  • Die Besten fahren im Herbst zu den Deutschen Jugendmeisterschaften nach Mainz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Wir gratulieren Tim Forberg sowie seinem Ausbildungsbetrieb ganz herzlich zu diesem Erfolg“, freute sich Hans-Ulrich Kauderer, Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Baden-Württemberg, mit dem Preisträger. Der Verband ist Veranstalter des Nachwuchswettbewerbs, des größten für die gastgewerbliche Branche im Land, der in diesem Jahr zum 44. Mal stattfand.

Kauderer betonte, wie wichtig die Nachwuchskräfte für die Branche sind, die aktuell vor großen Herausforderungen steht – von politischen Plänen über verändertes Konsumverhalten bis zur Künstlichen Intelligenz. „Die jungen Kolleginnen und Kollegen leben die Veränderungen unserer Branche, die für uns alte Hasen neu und vielleicht nicht immer ganz nachvollziehbar sind. Sie lassen Neues zum alltäglichen Geschäft werden.“ Martin Bosch, Vorsitzender der Fachgruppe Berufsbildung beim Dehoga Baden-Württemberg, sprach allen Teilnehmern seine Anerkennung aus – besonders mit Blick auf die hohen Temperaturen an den Wettbewerbstagen.

Betriebe oder Schulen nominieren Teilnehmer

Die Teilnehmer der Jugendmeisterschaften werden auf Vorschlag ihrer Ausbildungsbetriebe oder ihrer Berufsschulen für die Meisterschaften nominiert. Sie befinden sich im dritten, ihrem letzten Ausbildungsjahr, und sind höchstens 29 Jahre alt.

Die Anforderungen bei den Meisterschaften entsprechen denen einer Abschlussprüfung. Für die Meisterschafts-Endrunde in Calw hatten sich die Teilnehmer bereits im April im Rahmen einer digitalen Theorieprüfung qualifiziert, die zeitgleich an den vier gastgewerblichen Landesberufsschulen in Bad Überkingen, Calw, Tettnang und Villingen-Schwenningen stattfand.

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Mehr als 90 Nachwuchskräfte waren in der Vorrunde dabei; rund ein Drittel kam in die Endrunde. Bewertet wurden die Leistungen von einer Jury, die sich aus Fachlehrern der vier Landesberufsschulen für das Gastgewerbe sowie erfahrenen Praktikern der baden-württembergischen Hotellerie und Gastronomie zusammensetzt.

Junge Köchen stellen Menü selbst zusammen

Das Finale fand in Form praktischer Prüfungen statt. Die jungen Köche und die Köchin bereiteten ein viergängiges Menü zu, das sie aus einem Warenkorb selbst zusammenstellten. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautete: „Aufbruch in neue Zeiten“. Neben beinahe 150 Wahlzutaten gehörten zu den Pflichtzutaten unter anderem Regenbogenforellen und Wachteleier für die kalte Vorspeise, Pfifferlinge für die vegetarische Suppe, Rehrücken und Filets für den Hauptgang sowie Stachelbeeren für die Süßspeise.

Timo Stölzel, Juryvorsitzender für den Ausbildungsberuf Koch/Köchin, war begeistert von den Teilnehmern: „Alle acht haben das Motto kreativ auf den Tellern umgesetzt. Sie waren sehr gut vorbereitet und gerade angesichts der heute sehr heißen Temperaturen haben alle ein sehr gutes Niveau abgeliefert.“

Die Wettbewerbsmenüs wurden Ehrengästen serviert. Bestandteil der Wettbewerbs-Endrunde war außerdem die Warenerkennung. Dabei mussten die Köche, Hotelfachleute und Fachleute für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie in Dreierteams 20 berufstypische Produkte, Gegenstände und Lebensmittel erkennen und korrekt bezeichnen. Das waren unter anderem Scamorza oder Guanciale, fachspezifische Werkzeuge wie Krebsmesser oder Weinbelüfter, aber auch Gegenstände, die den jungen Leuten heute nur noch selten in der Ausbildung begegnen wie Fransenkamm oder Steckschaumhalter.

Deutsche Jugendmeisterschaften im Herbst

Für die beste Köchin Katharina Möhrle geht es zusammen mit der besten Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie, Sulamith Hahn (21) vom Brenners Park Hotel & Spa in Baden-Baden, sowie der besten Hotelfachfrau, Kim-Jasmine Krautwurst (24) vom Hotel Krone Tübingen, im Herbst zu den Deutschen Jugendmeisterschaften der gastgewerblichen Ausbildungsberufe, wo die Besten aus 17 DEHOGA-Landesverbänden im Favorite Parkhotel in Mainz gegeneinander antreten.

In den vergangenen Jahren kamen die Gewinner immer wieder aus Baden-Württemberg. Heute führen viele dieser ehemaligen baden-württembergischen Jugendmeister namhafte Betriebe oder sind inzwischen gar Sterneköche, heißt es in der Mitteilung weiter.

Aktuelle Ausbildungssituation im Hotel- und Gaststättengewerbe

Mit 6604 lag die Zahl der Auszubildenden im Hotel- und Gaststättengewerbe in Baden-Württemberg zum Jahresende 2025 kaum unter der Zahl vom Dezember 2024 (6612). Die Zahl der 2025 neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse hat sich um 0,4 Prozent auf 2.975 verbessert. Für das neue, im September 2026 startende Ausbildungsjahr seien fast überall im Land noch freie Stellen in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen zu besetzen, ist weiter zu lesen.