Blitzeis in Simmersfeld: Mercedes prallt auf B294 gegen Tanklastwagen

Blitzeis hat für einen Unfall im Kreis Calw gesorgt.
Fabian Geier / EinsatzReport24Bei Temperaturen um - 1 Grad setzte leichter Schneefall ein, zudem bildete sich überfrierende Nässe. Am Donnerstagabend kam es aufgrund von Glätte auf der B294 im Bereich Simmersfeld zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Verletzt wurde niemand.
Gegen 21 Uhr war ein 38-jähriger Lkw-Fahrer auf der B294 von Calmbach in Richtung Freudenstadt unterwegs. Ein entgegenkommender 25-Jähriger geriet mit seinem Mercedes in einer Kurve aufgrund von Glätte ins Schleudern und krachte gegen den Tanklaster.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen eine Böschung hinaufgeschleudert und drehte sich.
Ein 55-jähriger Opel-Fahrer streifte den Mercedes und kam einige Meter später zum Stehen. Eine 34 Jahre alte VW-Fahrerin schaffte es noch, rechtzeitig anzuhalten. Ein ihr folgender 23-jähriger VW-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr der VW-Fahrerin auf.
Die Unfallstelle glich einem großen Trümmerfeld.
Straße spiegelglatt
Uwe Seeger, Kommandant der Feuerwehr Simmersfeld, schilderte die schwierigen Bedingungen vor Ort: „Wir hatten bereits frühlingshafte Temperaturen und dann ist noch einmal ein Wintereinbruch gekommen. Wir müssen als Feuerwehr auch bei der Anfahrt zur Einsatzstelle bei diesen Witterungsbedingungen aufpassen.“
Bereits bei der Alarmierung habe die Leitstelle auf die extreme Glätte hingewiesen: „Wir wurden gewarnt, dass Glatteis herrscht und wir vorsichtig anfahren sollen. Die Straße war spiegelglatt. Wir mussten uns langsam an die Unfallstelle herantasten.“
B294 gesperrt
Die B294 musste infolge des Unfalls für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Neben umfangreichen Bergungsarbeiten wurde auch eine Nassreinigung der Fahrbahn durchgeführt. Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte sowie die Straßenmeisterei waren im Einsatz. Die Straße wurde großflächig mit Salz gestreut, um die Glätte zu bekämpfen.
Die Abschlepp- und Reinigungsarbeiten gestalteten sich aufgrund der Vielzahl von Fahrzeugen und der ausgelaufenen Betriebsstoffe umfangreich.
Mit mehreren Einsatzkräften und Fahrzeugen war die Feuerwehr im Einsatz. Ebenso waren vorsorglich Rettungskräfte im Einsatz, sowie die Straßenmeisterei zwecks Streumaßnahmen.