Beschluss im Gemeinderat
: Grundschule Egenhausen zieht in Spielberger Straße um

Die Grundschule Egenhausen muss während ihrer Sanierung ausweichen. Nun steht fest: Die Schule wird im 1. Obergeschoss des ehemaligen Wolf-Gebäudes untergebracht.
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(jan/pm)
Oberndorf
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Im ersten Obergeschoss soll bald die Grundschule beheimatet sein. Vorher wird noch umgebaut.

Jansen

Während das Schulhaus Egenhausen saniert und umgebaut wird, müssen Kinder und Lehrer notgedrungen umziehen. Nun wurde entschieden, wo die Schule für diese Zeit untergebracht werden soll. Der neue Standort ist in der Spielberger Straße im ehemaligen Wolf-Gebäude.

„ Da ein Unterricht im Bestandsgebäude aufgrund von Lärm- und Sicherheitsaspekten nicht möglich ist, wurden verschiedene Varianten geprüft“, heißt es in einem Bericht der Gemeinde Egenhausen.

So sei etwa das evangelische Gemeindehaus im Gespräch gewesen, das durch Holzmodule ergänzt worden wäre, die Silberdistelhalle und eine reine Containerlösung standen im Gespräch.

Die Entscheidung hat sich die Gemeinde nicht leicht gemacht. Vor- und Nachteile der Lösungsmöglichkeiten mussten abgewägt werden, vor allem braucht es für eine Grundschule ausreichend Platz. Der Unterricht dort muss zumutbar sein, die Kosten spielten eine Rolle und natürlich, ob der Raum überhaupt verfügbar ist.

Schlussendlich machte nun das ehemalige Wolf-Gebäude in der Spielberger Straße das Rennen. Dort mietet die Gemeinde das komplette erste Stockwerk an.

Preislich besser als Containerlösung

Besonders positiv wurde dieser Standort von mehreren Rednern sowie der Schulleitung hervorgehoben: Man könne die Lösung voll unterstützen, sie sei nicht nur „erträglich“ für Lehrer, Kinder und Eltern, sondern rundum gut.

Auch preislich sei es eine gute Lösung: „Der Vermieter unterstützt die Gemeinde dabei mit äußerst fairen Mietkonditionen, worüber wir sehr dankbar sind“, berichtet die Gemeinde Egenhausen im Nachgang zur Gemeinderatssitzung.Die Containerlösung wäre mit rund 500.000 Euro die teuerste, während die Nutzung des Wolf-Gebäudes einschließlich Umbaukosten auf etwa 310.000 bis 340.000 Euro geschätzt wird, erläutert die Gemeinde.

Und ein gewaltiger Vorteil für die Schule: „Dass wir alle an einem Ort zusammen sein können, das ist wertvoll“, sagt Schulleiter Andreas Schrade im Gespräch mit unserer Redaktion.

18 bis 20 Monate muss Schule ausweichen

Die Schule wird 18 bis 20 Monate voraussichtlich im Wolf-Gebäude untergebracht sein. Praktischerweise kann die Schule dann Ende 2027 in ein komplett fertig saniertes Gebäude umziehen. „Wir ziehen wirklich erst dann wieder ein, wenn alles fertig ist und nicht in eine Baustelle“, sagt Schrade. Zeitdruck ist damit herausgenommen.

Und auch nach dieser Zeit können die Räume weitergenutzt werden: „Durch ein geplantes langfristiges Mietverhältnis eine mögliche Nachnutzung, etwa für Kindergarten oder Wohnraum“, teilt die Gemeinde mit.

Nun sind auch im Wolf-Gebäude Umbauarbeiten erforderlich, die nun ausgeschrieben werden. Der Umzug der Schule ist für die kommenden Faschingsferien geplant.

Besonders wichtig ist der Verwaltung schließlich zu sagen: „Wir danken allen Beteiligten für ihre Offenheit und Unterstützung sowie dafür, gemeinsam mit uns nach tragfähigen Lösungen gesucht zu haben.“ Bürgermeister Sven Holder hob im Gespräch mit der Redaktion lobend hervor, dass der Gemeinderat das Projekt unterstütze und man an einem Strang ziehe.

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