Auszeichnung für GMS Neubulach: Praktisches Lernen statt Faktenpauken

Theorie und Praxis Hand in Hand: Praxisnahes und praktisches Lernen in den Naturwissenschaften an der GMS Neubulach
Hollein/GMS Neubulach- GMS Neubulach setzt auf praktisches MINT-Lernen und erhält erneut „MINT-freundlich“-Titel.
- Ein schulweites MINT-Curriculum verbindet Fächer mit Projekten und Lernorten außerhalb.
- „Jugend forscht“: seit drei Jahren im Landesfinale, alle Podestplätze erreicht.
- Kultusminister Andreas Jung besucht die Schule am 16. November und verleiht eine Auszeichnung.
- Am 2. Februar 2027 findet die dritte MINT-Nacht statt – Vorbereitung mit Bildungspartnern läuft.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Ob an Projekt- und Thementagen, im Unterricht oder bei anspruchsvollen Forschungsprojekten: Die Schüler sollen Zusammenhänge nicht nur kennenlernen, sondern selbst untersuchen und ihr Wissen praktisch anwenden. Für diesen Ansatz wurde die Schule nun zum dritten Mal in Folge als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet.

Forschendes Lernen in den Naturwissenschaften: Bild aus dem Biologieunterricht der Klassenstufe 10 zum Thema „Genetik“
Foto: Robinson/GMS Neubulach„An vielen Schulen werden MINT-Bildung und Leistung noch immer zu stark auf auswendig gelerntes Prüfungs- und Faktenwissen reduziert. Unser Konzept zielt dagegen darauf ab, konsequent Gelegenheiten für praktisches Lernen zu schaffen, ohne die Theorie aus dem Blick zu verlieren“, erklärt Christian Zachrich (IMP- und Biologielehrer).
Dahinter steckt mehr als die Begeisterung einzelner Lehrkräfte. Ein schuleigenes MINT-Curriculum verbindet Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik über alle Klassenstufen hinweg mit praktischen Projekten und außerschulischen Lerngelegenheiten, heißt es in einer Pressemitteilung.
Regelmäßig bei „Jugend forscht“ auf dem Podest
Wie weit das führen kann, zeigen die Erfolge bei „Jugend forscht“. Seit drei Jahren ist die Gemeinschaftsschule beim Landesfinale vertreten und hat dort bereits alle Podestplätze erreicht. Dahinter stehen Jugendliche, die eigene Fragen verfolgen, Rückschläge aushalten und manchmal monatelang an einer Lösung arbeiten. Die Forschungsarbeit ist fest im Schulalltag verankert und sie findet auch auf höchster Landesebene Anerkennung: Am 16. November wird Kultusminister Andreas Jung (CDU) die Gemeinschaftsschule besuchen und als baden-württembergische „Jugend forscht – Schule 2026“ auszeichnen.

Jan Pflugmacher (Mitte) nimmt die Ehrung als „MINT-freundliche Schule“ für die Gemeinschaftsschule Neubulach entgegen.
GMS NeubulachBesonders wichtig sind dabei die zahlreichen Bildungspartner der Schule. „Unser Bildungsauftrag ist es, junge Menschen auf das Leben nach der Schule vorzubereiten – und darauf, ihr Fachwissen auch praktisch anzuwenden. Unsere Partner aus Unternehmen und Hochschulen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie bringen echte Fragestellungen und aktuelle fachliche Expertise in den Unterricht. So bleibt Schule nah an der Lebenswirklichkeit und wir können häufig weit über die Anforderungen der Bildungspläne hinausgehen“, erklärt Konrektorin Nadine Waidelich.
Wie viel Begeisterung für MINT in Neubulach steckt, wird am 2. Februar 2027 bei der dritten MINT-Nacht besonders deutlich. Schule und Bildungspartner stecken bereits mitten in den Vorbereitungen und freuen sich darauf, mit vielen Jugendlichen die Neugier und Freude am Forschen und Experimentieren zu feiern.