18. Käfertreffen in Ostelsheim
: Kultauto verbindet über Landesgrenzen hinweg

Darauf haben zahlreiche Fans sehnsüchtig gewartet: Nach sechs Jahren Unterbrechung gibt es wieder ein Käfertreffen auf dem Sportgelände.
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(red/pm)
Oberndorf
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VW Käfer fahren ist ein Lebensgefühl.

KCO

Vor 50 Jahren – im Frühjahr 1974 – endet die Käferfertigung im Werk Wolfsburg und wird nach in Emden verlegt, um Platz zu machen für die beginnende Produktion des VW Golf. Die nach wie vor große Nachfrage in Europa wird anschließend aus mexikanischer Fertigung in Puebla gedeckt und an das Emdener Volkswagen-Kai verschifft.

Modell wird bis 2003 in Mexiko produziert

1985 ist dann, auch aufgrund der verschärften Emissionsgesetze mittels Katalysatoren, der Import und Verkauf durch die damalige V.A.G. nicht mehr rentabel. Der Käfer lebt aber weiter und wird im fernen Mexico noch bis 2003 zuletzt auch abgasgreinigt produziert. Auch dieses denkwürdige Jubiläum begehen die Mitglieder des Käfer-Clubs Ostelsheim (KCO), wenn sie vom 9. bis 11. August zum 18. Käfertreffen in die 2600-Seelen-Gemeinde einladen. Damit ist Ostelsheim der kleinste Ort in Deutschland mit eigenem Club für klassische Volkswagen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Pandemie und Gleisbauarbeiten bremsen Verein aus

Sechs Jahre musste der KCO, bedingt durch die Corona-Pandemie und Gleisbautätigkeiten für die Herrmann-Hesse-Bahn, am Veranstaltungsort pausieren. Freudig erwartet werden daher wieder mehr als 250 Fahrzeuge der luftgekühlten Ära, also auch VW-Busse, Cabrios, Kombis, Kübelwagen, Karmann Ghias und Buggies; zum Teil aus dem europäischen Ausland wie Österreich, Frankreich und der Schweiz. „Seit 1988 geht das nun so und es haben sich über die Jahre viele grenzüberschreitende Freundschaften gebildet, die die stets in geraden Jahren beim Käfertreffen am Sportplatz des VfL wieder aufgefrischt werden“, teil der KCO mit.

Die Fahrer von rund 250 Käfern, VW-Bussen oder Cabrios schlagen ab Freitag ihr Lager auf dem Sportgelände auf.

Foto: KCO

Die ersten Gäste werden bereits am Freitagabend erwartet und mit einem 30-Liter-Fass Freibier belohnt, das aus einem umgebauten Käfermotor frisch gekühlt gezapft wird.

Am Samstag wird das Treffen offiziell um 13 Uhr eröffnet, und kurz darauf starten die Teilnehmer zu einer freien Ausfahrt ins Umland. Um 20 Uhr beginnt der gemütliche Teil im Festzelt mit der Band “Stockweggle“, die dem Publikum mit schwäbischem und internationalem Blues und Rock einheizen werden.

Verpflegung

Die Grills eingeheizt hat dann auch die Fußball-Abteilung des VfL, die sich an beiden Tagen um das leibliche Wohl der Gäste mit Burgern, Fries und Wurstspezialitäten kümmern wird. Unterstützt durch die Narrenfreunde Heckenbeerlesgäu, die tagsüber am Zapfhahn und an der Bar bis spät in die Nacht bereitstehen.

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen werden zur Mittagszeit die schönsten, ältesten, am meisten weit gereisten Fahrzeuge, Clubs und Käferfans mit einem originellen Pokal belohnt. Dann heißt es Abschied nehmen bis 2026, wenn das Fest zum 40-jährigen Bestehen des KCO ansteht.

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