Zirkus Bambi in Balingen
: Mit Ziegenbock „Kamikaze“ in der Manege

Bühne frei für die Nachwuchsartisten: Mit einer großen, bunten Gala ging das diesjährige Gastspiel des „Circus Bambi“ in Balingen zu Ende.
Von
Andrea Maute
Andrea Maute
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Für diese Nachwuchsartistinnen wurde ein Traum wahr: Einmal am Vertikalseil unter der Zirkuskuppel schweben.

Andrea Maute
  • Der „Circus Bambi“ beendete sein Gastspiel in Balingen mit einer großen Gala.
  • Seit 1996 kommt der Zirkus jeden Sommer nach Balingen – zahlreiche Kinder machten mit.
  • Rund 100 Kinder präsentierten am Ende ihre Künste: Akrobatik, Clownerie, Fakire und Jonglage.
  • Beliebt waren Trapez und Vertikalseil, dazu eine Tiernummer mit Ziegenbock „Kamikaze“.
  • Das Kinder- und Jugendbüro meldet viele unvergessliche Ferienwochen und starke Beteiligung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es ist eine schöne Tradition, die alljährlich für ganz viel Vorfreude und noch mehr leuchtende Kinderaugen sorgt:  Wenn in den Sommerferien die Zirkuswagen anrollen und auf dem TSV-Gelände in Frommern das große Zelt aufgebaut wird, dann ist er wieder in der Stadt – der „Circus Bambi.“

Heuer gab es sogar ein Jubiläum zu feiern, denn seit 1996 kommt der Zirkus um Direktor Wollo Bannikov und Team jedes Jahr nach Balingen.

Seit 30 Jahren im Sommer in Balingen

Wie der Leiter des Kinder- und Jugendbüros Jochen Brendle wissen lässt, haben seitdem mehrere hundert Kinder in bisher 58 Ferienwochen eine unvergessliche Zeit erlebt.

Ein Sommer ohne den „Circus Bambi“ ist in der Eyachstadt also gar nicht mehr denkbar. Inzwischen sind sogar schon Mädchen und Jungen dabei, deren Eltern früher selbst mitgemacht haben.

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Eine tierisch gute Nummer: Die beiden jungen Dompteurinnen und Ziegenbock „Kamikaze“ waren ein eingespieltes Team.

Eine tierisch gute Nummer: Die beiden jungen Dompteurinnen und Ziegenbock „Kamikaze“ waren ein eingespieltes Team.

Andrea Maute

Die Faszination Zirkus ist seit Generationen ungebrochen. Und der Wunsch, einmal in der Manege zu stehen, bis heute ein Traum.

Für viele junge Teilnehmer wurde er auch dieses Mal Wirklichkeit. Sie schnupperten Zirkusluft, probierten sich in verschiedenen Disziplinen aus und wagten dabei manchmal mehr, als sie sich selbst zugetraut hätten.

Von Trapez bis Diabolo

Zu Beginn des Zirkusabenteuers stellt sich alljährlich die Frage: Für welche Disziplin entscheide ich mich? Möchte ich lieber auf einem Trapez unter der Sternenkuppel schweben, mich als Jongleur versuchen oder das Publikum zum Lachen zu bringen? Das sind nur drei von zahlreichen Optionen, die die Manege eröffnet.

Spaß muss sein! Die Clowns brachten das zahlreich erschienene Publikumzum Lachen.

Spaß muss sein! Die Clowns brachten das zahlreich erschienene Publikum zum Lachen.

Andrea Maute

Nachdem die Mädchen und Jungen in die für sie passende Rolle geschlüpft waren, hieß es: üben, üben, üben. Denn selbst die berühmtesten Akrobaten und Dompteure haben mal klein angefangen und die ersten Schritte vielleicht sogar in einem Kinderzirkus gemacht.

Kinder präsentieren das Erlernte

Nach gleichermaßen erlebnisreichen wie aufregenden Tagen war es dann so weit: Zum Abschluss der beiden Zirkuswochen fand die finale Gala für Eltern, Freunde und Verwandte statt, bei der alle 100 Kinder ihre erlernten Zirkuskünste präsentieren durften.

Fakir

Als Fakir muss man nicht nur sehr mutig sein. Man braucht auch Disziplin und Nervenstärke.

Andrea Maute

Ob Akrobaten, die das Klettern am Vertikalseil zur Kunst machten, Fakire, die sich ohne mit der Wimper zu zucken auf dem Nagelbrett niederließen oder junge Dompteure, die gemeinsam mit Ziegenbock „Kamikaze“ eine tierisch unterhaltsame Nummer einstudiert hatten – jede und jeder leistete einen Beitrag zum großen Ganzen und am Ende durften alle zurecht stolz auf sich sein.

Bei akrobatischen Einlagen wie diesen konnte man nur staunen

Beeindruckende akrobatische Einlagen gehörten ebenfalls zum Zirkusprogramm.

Andrea Maute