Ex-Chef Wolfgang Grupp in Klinik: Trigema äußert sich - „Im Betrieb geht es ohne Änderungen weiter"

Seit 2024 die Trigema-Chefs in Burladingen: Wolfgang Grupp junior und Bonita Grupp (Archivfoto)
dpa/Sebastian GollnowVor gut einer Woche hatte Trigema mitgeteilt, dass Ex-Chef Wolfgang Grupp im Krankenhaus behandelt werde. Auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt das Unternehmen mit Sitz in Burladingen (Zollernalbkreis) nun, dass der Betrieb normal weiterläuft.
Am Donnerstagnachmittag wurde dann bekannt: Grupp wollte sich das Leben nehmen, das schreibt er in einem Brief, der unserer Redaktion vorliegt.
„Es gibt keinerlei Auswirkungen auf Trigema", erklärte Pressesprecherin Nicole Haderer. „Bonita und Wolfgang Grupp junior gehen ihrer täglichen Arbeit nach."
Als Nachfolger von Wolfgang Grupp hatten die beiden Trigema Anfang 2024 übernommen. Grupp senior war seitdem dennoch weiter häufig im Büro an seinem Schreibtisch zu sehen.
Trigema-Sprecherin: Es geht ohne Änderungen weiter
„Es geht daher im Betrieb selbstverständlich ganz normal und ohne Änderungen weiter", betont Haderer abschließend.
Trigema wurde 1919 gegründet. Nach Firmenabgaben zählt das Unternehmen zirka 1200 Mitarbeiter, stellt vor allem Freizeit- und Sportbekleidung sowie Wäsche her.