Weinfest in Weilstetten
: Letzter Aufgalopp der „Dorfheiligen“

Zum letzten Mal war die Band in Balingen-Weilstetten auf der Bühne. Das Weinfest war ein würdiger Rahmen.
Von
Dennis Breisinger
Weilstetten
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Beste Stimmung war in der Weilstetter Halle beim Weinfest des Musikvereins.

Beste Stimmung war in der Weilstetter Halle beim Weinfest des Musikvereins.

Dennis Breisinger
  • Weinfest in Weilstetten: Letzter Auftritt der „Dorfheiligen“ mit Party- und Blasmusik.
  • Sonntag gab es Frühschoppen und Mittagstisch, umrahmt vom Musikverein Owingen.
  • „Alte Kameraden“ spielten böhmisch-mährisch – 26 Mitglieder zwischen 54 und 87 Jahren.
  • Neun Weinsorten und deftige Speisen, organisiert mit „Alde Gott“ aus Sasbachwalden.
  • Der Musikverein setzt stark auf Jugendarbeit, inklusive neuer Bläserklasse für Drittklässler.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Allergrößten Zuspruch fand auch in diesem Jahr wieder das vom Musikverein Weilstetten organisierte Weinfest in der Turn- und Festhalle. Am Samstagabend trat der Stammgast „Dorfheilige“ aus dem Unterallgäu auf, der seinen letzten Auftritt überhaupt hatte und noch einmal „Halligalli ohne Ende“ auf die Bühne zauberte.

Ihr einzigartiger Mix aus Blas-, Party- und Festzeltmusik, Schlagern, Evergreens, Rock, und Pop mit drei Gesangstimmen, Trompeten, Posaunen, Tuba, Keyboard und Schlagzeug wird fehlen. Da waren sich die Besucher in Weilstetten einig. Viel Zeit zum Trübsalblasen gab es nicht, denn bereits am Sonntag waren Frühschoppen mit anschließendem Mittagstisch angesagt, der vom Musikverein Owingen umrahmt wurde. Zu diesem Verein haben die Weilstettener eine ganz besondere Beziehung, denn der eigene Dirigent Frank Schnell ist selbst im Musikverein Owingen aktiv.

Gemeinsame Konzerte

Unter anderem wurden auch schon gemeinsame Konzerte veranstaltet. Im Anschluss spielten die „Alten Kameraden“ des Musikvereins Weilstetten, die aus 26 begeisterten Musikern und Musikerinnen von 54 bis 87 Jahren bestehen, die sich der böhmisch-mährischen Blasmusik widmen und auch ein Gesangsduo in den eigenen Reihen haben. Im zweiwöchigen Turnus – und vor Auftritten sogar wöchentlich – treffen sich die „Alten Kameraden“ im Probelokal im Rathaus. Dass das Weinfest nicht nur auf dem Papier stand, sondern im Verbund mit „Alde Gott“ aus Sasbachwalden vorbildhaft ausgeführt wurde, war erkennbar, denn der Gast konnte aus neun verschiedenen Weinsorten wählen. Sei es Riesling, Grauburgunder, Cuvée weiß respektive rosé oder aus Cabernet Dorsa, entalkoholisierter Weißwein, Spätburgunder rosé und rot in trocken oder halbtrocken sowie Wein und Tonic.

Zum Essen gab es unter anderem Schlachtplatte mit Sauerkraut, Kartoffelbrei und Kesselfleisch. Das aktive Orchester, das derzeit aus 60 Musikern im Alter von 13 bis über 75 Jahren besteht, war an diesem Wochenende im Auf- und Abbau und in gastronomischer Mission im Einsatz, wird aber am zweiten Advent wieder im Rahmen eines Gottesdienstes in der Weilstettener St.-Dionysius-Kirche vor Besuchern zu den Instrumenten greifen. Im nächsten Jahr stehen unter anderem wieder das Frühlingskonzert und eine Teilnahme an den Wertungsspielen an, bei denen an das „ausgezeichnet/hervorragend“ in der Oberstufe 2025 in Peiting angeknüpft werden soll.

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Jung und Alt sind vereint

„Ein guter und großer Zusammenhalt zeichnen uns aus. Jung und Alt treffen sich bei Vesper und Getränken nach den Proben gemeinsam zum Einkehren im Probelokal“, freut sich Wolfgang Huonker, der gemeinsam mit Matthias Brimo und dem Jugenddirigenten Danny Köhler die Vorstandschaft innehat, über so viel Harmonie. „Auch unsere Jugend zieht super mit. Nicht nur musikalisch, wo wir sogar einen Oboisten in der Ausbildung haben, sondern sie ist auch bei der Bewirtung und beim Auf- und Abbau voll mit dabei“, erörtert Huonker.

„Unser Fokus liegt sehr auf der Jugendarbeit, deshalb haben wir auch eine eigene Bläserklasse für Drittklässler ins Leben gerufen, die demnächst starten wird und bei der es zwölf Anmeldungen gibt. Die Instrumente sind schon bestellt. In Geislingen, Schömberg und Dotternhausen gibt es solche Bläserklassen unter anderem bereits. Wir hoffen, dass wir dadurch auch weitere Mitglieder für unsere Jugendkapelle bekommen“, fügt Huonker hinzu. Die MVW-Minis, die Blockflötengruppe, Instrumentalausbildung an allen gängigen Blech- und Holzblasinstrumenten, Schlagzeug und Percussion, beides jeweils in Kooperation mit der Jugendmusikschule Balingen oder mit Privatlehrern, runden das umfassende Angebot ab. Zudem verfügen die Weilstettener auch über eine eigene Theatergruppe, deren Auftritte im Frühling durchweg ausverkauft sind.