Waldhof-Pläne
: Es geht um die Äcker am geplanten Fallschirm-Übungsgelände

Die BI Waldhof lädt Ende April zu einer Informationsveranstaltung über die Acker der Staatsdomäne ein.
Von
Wolf-Ulrich Schnurr
Oberndorf
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Getreide und Kartoffeln baut der Lindenhof an, der bislang die Waldhfäcker bewirtschaftet.

Archiv/Wolf-Ulrich Schnurr

Seit drei Jahren stemmt sich die Bürgerinitiative (BI) Waldhof gegen die Pläne von Land und Bund, auf dem Gelände der Staatsdomäne Waldhof einen Fallschirmübungsplatz einzurichten. Ein gewichtiges Argument der Aktiven, darunter studierte Agraringenieure, ist seit langem, dass das Anlegen einer Start- und Landepiste dort viele Hektar fruchtbarerer Felder für die Lebensmittelproduktion unverfügbar machen würde.

Deshalb will die BI dieses Frühjahr den Ackerboden um den Waldhof in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit rücken. Dazu plant sie am Sonntag, 27. April, einen „Boden-Infotag“.

„Fruchtbarer Boden – unsere Lebensgrundlage“

„Fruchtbarer Boden – unsere Lebensgrundlage“, lautet dessen Motto. Dabei soll es um diese Fragen gehen: Was ist Humus? Was macht guten Boden aus? Was passiert, wenn Humus vernichtet wird?

Ab 11 Uhr wird es dazu Vorträge von Fachleuten geben, einen Informationsstand der BI, ein Kinderprogramm sowie Essen und Getränke. Sicher wird es dabei auch Brot geben, das aus Mehl gebacken wurde, für das Getreide am Waldhof gesät und geerntet worden ist.

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