Unternehmerin in Burladingen
: Dafür wirbt Trigema-Chefin Bonita Grupp

Trigema-Chefin Bonita Grupp äußert sich im Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Timm Kern (FDP). Dabei geht es um den Wirtschaftsstandort, Vertrauen und um erfolgreiche Frauen.
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(jg/pm)
Oberndorf
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Timm Kern (FDP) und Bonita Grupp

Christoph Prenosil

Trigema-Chefin Bonita Grupp hat sich zum Wirtschaftsstandort Deutschland und zu Baden-Württemberg bekannt. „Wir wissen einfach die Flexibilität und auch die Qualität zu schätzen, die wir hier vor Ort bekommen“, sagte Grupp laut Mitteilung im Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Timm Kern (FDP).

Mit ihrem Bruder Wolfgang Grupp junior hatte Bonita Grupp im Januar 2024 die Geschäftsführung bei Trigema übernommen, Wolfgang Grupp senior hatte diese abgegeben.

Dazu erklärte sie nun: „Man hatte immer schon einen engen Bezug zum Produkt, es war uns nicht fremd. Da war es nur eine Frage der Zeit, wann wir einsteigen.“

Kern indes bemängelte demnach, dass der Wirtschaftsstandort unter Druck gerate, kritisierte, dass aus seiner Sicht entsprechende Reformen ausblieben, die Wirtschaft sogar schrumpfe.

Bonita Grupp: Wir wollen was bewegen

Grupp wiederum warb demnach dafür, gerade jüngeren Unternehmerinnen und Unternehmern mehr Vertrauen entgegenzubringen: „Wir wollen was bewegen und sagen auch, das Land hat uns so viel gegeben, wir müssen einfach schauen, wie kommen wir voran.“

Dafür sei für den Mittelstand die Entlastung von staatlicher Bürokratie wichtig, wie es in der Mitteilung weiter heißt.

Trigema-Chefin: mehr erfolgreiche Frauen in der Wirtschaft

Zudem äußert sich Grupp demnach dazu, dass es immer mehr erfolgreiche Frauen in der Wirtschaft gebe. „Wir haben bei unseren Kunden ja auch Frauen und Männer, für uns ist wichtig, dass wir beides auch in der Geschäftsführung abdecken.“

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