Unternehmen im Zollernalbkreis
: Diese Arbeitgeber sind die heimlichen Weltmarktführer

Vier Unternehmen aus dem Zollernalbkreis stehen auf die Liste der heimlichen Weltmarktführer der „Wirtschaftswoche“: AKE Knebel, Bizerba, Blickle und Groz-Beckert.
Von
Julia Gern
Oberndorf
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Groz-Beckert steht auf der Liste der Weltmarktführer.

Gern

Die „Wirtschaftswoche“ hat die Weltmarktführer gekürt. Basis ist demnach „eine Datenbank mit zurzeit rund 1300 Einträgen von Weltmarktführern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz“. Durchaus möglich, dass nicht alle Unternehmen berücksichtigt werden, denn: Die Datenbeschaffung sei nicht immer einfach, begründet die „Wirtschaftswoche“.

500 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben es auf die Liste geschafft, darunter diese aus dem Zollernalbkreis.

AKE Knebel, Balingen-Engstlatt

AKE Knebel mit Sitz in Balingen-Engstlatt wurde 1960 gegründet. Der familiengeführte Mittelständler stellt Kreissägeblätter und Fräswerkzeuge her.

Bizerba, Balingen

Der Waagenhersteller Bizerba wurde 1866 gegründet. Heute bezeichnet sich das Unternehmen als Anbieter von Präzisionsprodukten und Lösungen rund um die Tätigkeiten Schneiden, Verarbeiten, Wiegen, Prüfen, Kommissionieren, Auszeichnen und Bezahlen.

Blickle Räder+Rollen, Rosenfeld

Das Rosenfelder Unternehmen Blickle Räder+Rollen, gegründet 1953, ist einer der führenden Hersteller von Rädern und Rollen.

Groz-Beckert, Albstadt-Ebingen

Groz-Beckert wurde 1852 gegründet. Stammsitz des Unternehmens, das weltgrößter Hersteller für Nadeln und Systemtechnologie für die Textilindustrie ist, ist Albstadt.

Strenge Kriterien

Um es auf die Liste der Weltmarktführer zu schaffen, müssen Unternehmen der „Wirtschaftswoche“ zufolge eine Reihe strenger Kriterien erfüllen. Erstellt wird die Liste demnach jährlich von der Universität Sankt Gallen gemeinsam mit der Akademie Deutscher Weltmarktführer des ehemaligen baden-württembergischen Wirtschaftsministers Walter Döring.

„Ein Weltmarktführer muss beim Umsatz weltweit die Nummer eins oder zwei in mindestens einem relevanten Marktsegment sein“, heißt es unter anderem. Sollten keine ausreichenden Daten vorliegen, werden die Unternehmen nach möglichen Rivalen befragt und mit diesen verglichen. Und weiter: „Der Jahresumsatz muss 50 Millionen Euro und mehr betragen und mindestens zur Hälfte im Ausland sowie auf mindestens drei Kontinenten erzielt werden. Ein Teil der Eigentümer sollte in Deutschland sitzen. “

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