Tagespflege in Rosenfeld
: Erweiterung der Sozialstation geplant

Die Sozialstation plant einen Neubau für Tagespflege. In Rosenfeld entsteht daher das „Elisabeth Blickle Haus“.
Von
red/dil
Rosenfeld
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Sozialstation Oberes Schlichemtal – Rosenfeld

Die Sozialstation Oberes Schlichemtal-Rosenfeld hat auf dem Blickle-Grundstück der Leidringer Straße 38 einen Platz für ihre Erweiterung gefunden.

Sozialstation
  • In Rosenfeld entsteht das „Elisabeth Blickle Haus“ mit 25 Plätzen für Tagespflege.
  • Das Angebot verdoppelt sich, da im Ursula Haus bisher nur 12 Plätze verfügbar sind.
  • Blickle spendet das Grundstück und übernimmt mit einer Geldspende die Hälfte der Kosten.
  • Ein Landeszuschuss aus dem „Innovationsprogramm Pflege 2026“ wurde zugesagt.
  • Baubeginn ist dieses Jahr oder im zeitigen Frühjahr geplant – Fertigstellung im Frühjahr 2028.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Pflegeplätzen für die Tagespflege in Rosenfeld ist es in den bisherigen Räumlichkeiten der Sozialstation Oberes Schlichemtal-Rosenfeld im Ursula Haus in der Rosenfelder Innenstadt eng geworden, und die Sozialstation hat bereits seit längerer Zeit nach einem geeigneten Gebäude oder Grundstück für die Erweiterung der Tagespflege gesucht.

Nach Gesprächen mit der Firma Blickle Räder+Rollen habe diese sich bereiterklärt, ihr Grundstück in der Leidringer Straße 38 der Sozialstation Oberes Schlichemtal-Rosenfeld für den Neubau ihrer Tagespflege als Spende zu überlassen, heißt es in einer Mitteilung. In dem neuen Gebäude sollen insgesamt 25 Plätze für die Tagespflege entstehen. Im bisherigen Gebäude im Ursula Haus stehen nur 12 Plätze zur Verfügung – damit kann das Angebot mehr als verdoppelt werden.

Angebot wird verdoppelt

„Mit dem Neubau werden neue Maßstäbe in der Betreuung von Menschen mit Demenz gesetzt. Modernste Betreuungsformen mit zukunftsweisender Technologie werden mit pflegerischer Empathie verbunden. So wird ein geschützter Rahmen für die Gäste geschaffen, der Sicherheit, Orientierung und Teilhabe ermöglicht und die Würde jedes Menschen wahrt“, verspricht die Sozialstation in ihrer Mitteilung.

Im Obergeschoss des neuen Gebäudes finden demnach auch der ambulante Pflegedienst für den Standort Rosenfeld und die gesamte Verwaltung der Sozialstation ausreichend Platz. Diese sind bisher in sehr beengten Räumen im Wachholderweg 7 in Rosenfeld untergebracht.

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Blickle spendet Grundstück und finanziert die Hälfte der Kosten

Neben der Spende des Grundstücks werde die Firma Blickle in Erinnerung an ihre verstorbene Seniorchefin, Frau Elisabeth Blickle, „einen namhaften Geldbetrag“ für die Erstellung des Gebäudes spenden und damit insgesamt die Hälfte der Gesamtkosten des Projekts übernehmen, heißt es weiter.

Mit diesem Beitrag möchte Blickle dazu beitragen, dass die pflegebedürftigen Personen aus Rosenfeld und Umgebung ihren Alltag in einer schönen, ansprechenden Umgebung gestalten können, heißt es in der Mitteilung.

Deswegen hat sich die Leitung der Sozialstation entschieden, die neue Tagespflege, in Erinnerung an die Seniorchefin, „Elisabeth Blickle Haus“ zu nennen. Ein Landeszuschuss aus dem Programm „Innovationsprogramm Pflege 2026“ wurde der Sozialstation kürzlich zugesagt.

In der Rosenfelder Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 24. September, soll das Baugesuch für dieses Bauprojekt durch den Architekten Thomas Arndt und Claudia Spieß, Geschäftsführerin der Sozialstation Oberes Schlichemtal-Rosenfeld, vorgestellt werden. Wenn die Baugenehmigung schnell erteilt wird, soll dieses Jahr oder im zeitigen Frühjahr mit den Arbeiten begonnen und das Gebäude dann im Frühjahr 2028 fertiggestellt werden.

Die Sozialstation Oberes Schlichemtal-Rosenfeld wurde als gemeinnützige GmbH im Jahr 2001 gegründet. Gleichberechtigte Gesellschafter sind die Stadt Rosenfeld und der Gemeindeverwaltungsverband Oberes Schlichemtal. Gegenstand des Unternehmens ist ein ambulanter Pflegedienst an den Standorten Rosenfeld und Schömberg. Im Jahr 2011 wurde im Ursula Haus in Rosenfeld eine Tagespflege für 12 Gäste eröffnet. In Schömberg übernahm die Sozialstation dann 2024 eine Tagespflege mit 25 Plätzen.

Was ist Tagespflege?

Die Tagespflege ist eine häufig nachgefragte teilstationäre Dienstleistung. Hier ist die pflegebedürftige Person den Tag über Gast in der Einrichtung und wird dort umfassend betreut und versorgt. Die Gestaltung des Tages und die soziale Interaktion stellen den Mittelpunkt der Versorgungsbemühungen dar. Die Nachtruhe erfolgt zuhause. Eine möglichst wohnortnahe Versorgung pflegebedürftiger Menschen fördert die Lebensqualität und gibt den Betroffenen lebensweltnahe aktivierende Anreize. Außerdem werden die Leistungen durch die Angehörigen und den ambulanten Pflegedienst sinnvoll ergänzt und die pflegenden Angehörigen entlastet.