Stiftung Lebenshilfe Zollernalb: Diese acht Kandidaten buhlen um den Vorsitz

Bei der Einweihung des Neubaus in der Balinger Fischerstraße staunten die Besucher nicht schlecht, wie vielfältig die Geschäftsfelder der Stiftung Lebenshilfe Zollernalb sind.
Silke ThiercyMenschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt bringen, ihnen adäquate Unterstützung für ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu geben, die Geschäfte der angegliederten Firmen führen – aus dem kleinen Verein mit anfangs 100 Beschäftigten ist längst ein veritables Unternehmen und eine Stiftung geworden.
Der Stiftungsrat trägt dabei große Verantwortung. Acht Kandidaten können sich vorstellen, weiterhin im Gremium zu sitzen oder gar den Vorsitz zu übernehmen. Wir stellen sie vor, in alphabetischer Reihenfolge.

Otto Paul Bitzer
Foto: LebenshilfeOtto Paul Bitzer wurde 1952 geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er war Richter. Mit der Lebenshilfe verbinde ihn die Zielsetzung der Stiftung und ihrer Untergliederungen, die Belange von Menschen mit Behinderungen und ihrer Familien zu vertreten und zu fördern.

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Schwarzwälder BoteSabine Fleiner ist Jahrgang 1960, verheiratet und als Verwaltungswirtin beim Jugendamt des Zollernalbkreises tätig. Mit der Lebenshilfe verbindet sie „natürlich meine Tochter Maria, die nach dem Schulbesuch in der KBF in Mössingen hier in Bisingen einen für sie tollen und geeigneten Arbeitsplatz gefunden hat.“

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Schwarzwälder BoteChristian Geisser ist Jahrgang 1960, verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist Mechaniker-Meister und Betriebswirt. Sein Sohn lebt in einer Einrichtung der Lebenshilfe. „Seitdem engagiere ich mich aktiv, denn ich bin überzeugt: Veränderung gelingt nur durch Mitwirkung“, sagt er.

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Schwarzwälder BoteBrigitte Höhn wurde 1954 geboren, ist verheiratet und hat einen Sohn, Timo. Er wurde mit dem Down-Syndrom geboren und arbeitet seit 20 Jahren in der Werkstatt der Lebenshilfe. Höhn: „Mit der Lebenshilfe verbindet mich seit Jahren ein gutes Miteinander.“

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Schwarzwälder BoteJasmin Jetter ist Jahrgang 1979. Die Diplom-Betriebswirtin ist verheiratet und hat drei Kinder. Sie ist im Vorstand des Vereins „Downtown Hechingen.“ Ihr ältester Sohn, Ben, hat das Down-Syndrom. Höhn wisse um die Herausforderungen und Hürden. Die unkomplizierte Unterstützung der Lebenshilfe habe ihr schon in vielen Bereichen weitergeholfen.

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Schwarzwälder BoteHubert Schiele wurde 1964 geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er war 24 Jahre lang Bürgermeister in Bitz. Schiele: „Durch meine langjährige Mitgliedschaft im Kreistag des Zollernalbkreises war das Thema Teilhabe für Menschen mit Behinderung und deren Bedürfnisse immer präsent.

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Schwarzwälder BoteHans-Peter Schreijäg war bis 2021 Chefredakteur unserer Zeitung. Schreijäg ist Jahrgang 1957, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Ersten Kontakt zu Menschen mit Behinderung hatte er als Zivi bei der Lebenshilfe in Bisingen. „Von der Leistung der Elternvereinigung in den vergangenen Jahrzehnten bin ich überzeugt. Das kann der Staat allein gar nicht erreichen“, sagt Schreijäg.

Petra Spranger
Foto: LebenshilfePetra Spranger wurde 1961 geboren. Die Apothekerin ist verheiratet und hat eine Tochter. Spranger engagiert sich seit 1989 ehrenamtlich bei der Lebenshilfe und sagt: „Die Lebenshilfe ist eine tolle Einrichtung, die sich über die Dauer der Zeit sehr gut entwickelt hat mit inzwischen so vielen verschiedenen Angeboten in den Bereichen Arbeit und Wohnen für Menschen mit einer Behinderung.“
Die Mitgliederversammlung der Stiftung Lebenshilfe, bei der auch die Mitglieder des Stiftungsrates gewählt werden, findet statt am Mittwoch, 23. Juli, in der Hohenzollernhalle in Bisingen. Beginn ist ab 19 Uhr.
Dann wird gewählt
Die Mitgliederversammlung
der Stiftung Lebenshilfe Zollernalb findet statt am Mittwoch, 23. Juli, 19 Uhr, in der Hohenzollernhalle in Bisingen.