Stadtradeln-Aktion: So schnitten die Geislinger Fahrradfahrer ab

13 Teams aus Geislingen haben sich im Rahmen der Aktion Stadtradeln auf die Fahrräder geschwungen.
Archiv/Steffen MaierVom 20. Juli bis 9. August traten nicht nur die Geislinger kräftig in die Pedale. An der Aktion Stadtradeln beteiligten sich insgesamt 15 Kommunen im Zollernalbkreis. Die Teilnehmer legten in dem dreiwöchigen Zeitraum möglichst viele Alltagswege auf dem Fahrrad zurück.
Die Bilanz in Geislingen kann sich sehen lassen – schließlich belegt die Stadt im landkreisweiten Vergleich den sechsten Platz hinter den großen Städten Albstadt, Balingen, Haigerloch, Meßstetten und Hechingen. Insgesamt haben 128 Geislinger an der Aktion teilgenommen und in 1379 Einzelfahrten zusammengerechnet 36 613 Kilometer auf dem Fahrrad bewältigt. Durchschnittlich erradelte jeder Teilnehmer 256 Kilometer für die Gesamtwertung – das sind zehn Kilometer weniger als im Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2024.
RSV Geislingen ist auf Platz 1
Diese haben sich in 13 Teams zusammengefunden. Das erfolgreichste war – und das liegt schon in der Essenz des Teamnamens – der Radsportverein und die Hobbyradler Geislingen. Die Strecken, welche die 24 Teammitglieder in 178 Fahrten zurückgelegt haben, summieren sich auf 10 202 Kilometer – das sind durchschnittlich 425 Kilometer pro Kopf.
Platz zwei belegen wieder „Profiradler“: Mit 25 Fahrern ist der Radfahrverein Erlaheim das größte Team der Gesamtstadt. Zusammengerechnet 7309 Kilometer erradelt, durchschnittlich 292 Kilometer pro Fahrer. Auf Platz drei folgen „KaRo & Friends“ mit 6191 Kilometer. Platz vier und fünf liegen eng beieinander: Das Team Schluck sammelte 2283 Kilometer, das Team Hoffmann_Klein 2234.
Sechs Tonnen CO₂ gespart
Das offene Team Geislingen erreichte 1996 Kilometer und die Narrenzunft Geislingen 1816 Kilometer. Platz acht mit 1793 Kilometer belegt das Team „raude Deifel+“, Platz neun die Rote Flotte mit 1309 Kilometer.
Auf dem zehnten Platz landete das Team Stehle/Schober/Engele/Kehrle mit 890 Kilometern. Das Team „dreiZEHN“ belegte entgegen des Namens nicht den 13. Platz, sondern den zehnten. Mit 187 und 105 Kilometer platzierten sich die Teams Marc Birkle Versicherungsmakler und Streetfighter auf den beiden letzten Plätzen zwölf und 13.
Weil die fleißigen Radler die Strecken klimafreundlich auf dem Fahrrad zurückgelegt hatten anstatt mit dem Auto haben sie insgesamt sechs Tonnen CO₂ eingespart und damit einen Beitrag zum Klimaschutz geleistet.