Rosenmarkt in Rosenfeld
: Tausende Besucher erwartet – alle Infos zum großen Event auf einen Blick

Rosen, Kunsthandwerk und Altstadtflair: Der Rosenmarkt verwandelt Rosenfeld am 28. Juni in eine blühende Festkulisse.
Von
Sophie Holzäpfel
Oberndorf
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Der Rosenmarkt ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt und zieht jährliche tausende Besucher an.

Jennifer Dillmann (Archivbild )

Der Rosenmarkt – nomen est omen – gehört zu Rosenfeld wie das Oktoberfest zu München. Er ist weit mehr als ein bloßer Termin im Veranstaltungskalender. „Der Rosenmarkt ist eines der wichtigsten kulturellen und touristischen Ereignisse der Stadt und prägt seit 2004 das Image Rosenfelds als Rosenstadt maßgeblich“, so die Stadtverwaltung. Am letzten Sonntag des Monats, 28. Juni, ist es wieder so weit: Dann verwandelt sich die Altstadt entlang des Stadtgrabens, in der Frauenberggasse, der Ursulaggasse, der Mömpelgardgasse, der Kirchgasse sowie rund um die Kirche in ein duftendes Blütenmeer.

Von 11 bis 18 Uhr können Besucherinnen und Besucher an 121 Verkaufsständen Rosen, Deko und Kunsthandwerk kaufen. Wer Fragen zu Pflege, Sorten oder Standort hat, erhält zudem Tipps von Fachleuten. Für die Organisatoren beginnt der Rosenmarkt allerdings lange, bevor die ersten Blüten die Altstadt schmücken. Bereits seit September vergangenen Jahres laufen die Vorbereitungen. Mit 140 Bewerbungen von Beschickern ist das Interesse an einer Teilnahme auch in diesem Jahr wieder groß.

Nicht nur Rosen-Stände

Der Rosenmarkt beschränkt sich dabei längst nicht auf Rosenpflanzen. An den Ständen werden unter anderem Keramik, Schmuck, Kunsthandwerk, Textilien, Düfte und kulinarische Spezialitäten angeboten. Zusammen mit den aufwendig gestalteten Verkaufsständen und den historischen Altstadtgassen prägt das die besondere Atmosphäre der Veranstaltung. Parallel dazu lädt der verkaufsoffene Sonntag zum Bummel durch die Innenstadt ein.

Fester Bestandteil des Rosenmarkts sind außerdem die Beiträge der örtlichen Vereine. Im Hof der Brauerei Lehner wird eine Hockete veranstaltet. Daneben stehen Bewirtungsangebote sowie musikalische und kulturelle Programmpunkte auf dem Plan. Auch die Gastronomiebetriebe der Stadt beteiligen sich am Markttag.

Konzept bleibt bestehen

Auf Experimente verzichten die Organisatoren in diesem Jahr. „Das Traditionelle hat sich bewährt“, heißt es aus dem Rathaus. Dass die Organisatoren am bewährten Konzept festhalten, hat einen guten Grund. Der Rosenmarkt hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Genaue Besucherzahlen werden zwar nicht erhoben, die Stadt rechnet jedoch erneut mit mehreren tausend Gästen. Sie schätzen die Verbindung aus Pflanzenmarkt, Kunsthandwerk, Gastronomie und Altstadtkulisse. Für einen Tag steht Rosenfeld damit ganz im Zeichen der Rose – und unterstreicht einmal mehr seinen Ruf als Rosenstadt.

Im Mittelpunkt des Marktes stehen weiterhin die Rosen in ihren unterschiedlichen Sorten und Formen. Angeboten werden sowohl klassische Beet- und Edelrosen als auch Kletter- und Strauchrosen, die sich für verschiedene Gartenstandorte eignen. Ergänzend dazu informieren Fachleute über Pflege, Schnitt und geeignete Standorte, da die Rose als Kulturpflanze besondere Anforderungen stellt. Auch neuere Züchtungen und robuste Sorten für unterschiedliche Klimabedingungen gehören zum Sortiment vieler Anbieter. Damit wird der Rosenmarkt nicht nur zur Verkaufsfläche, sondern auch zu einem Ort des Austauschs, an dem sich Fachwissen und Leidenschaft für die „Königin der Blumen“ begegnen.

Rosenzauber und verkaufsoffener Sonntag

Seit 2004 veranstaltet der Arbeitskreis „Freizeit & Kultur“ den Sondermarkt im Rahmen seines jährlichen Rosenzauberprogramms. Der Eintritt für Besucher ist frei. Von 11 bis 18 Uhr können Besucher an den Ständen durch die Altstadt flanieren.

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